#31: Führung neu gedacht: KI, Outsourcing und interkulturelle Kompetenz – mit Stefan Stöckert

Shownotes

Dieses Mal geht es bei „Leben ohne Angst“ um die Herausforderungen von Führungskräften. Zu diesem Thema unterhalte ich mich mit Stefan Stöckert, Geschäftsführer von Pratham Software (PSI) in Deutschland. Als Brückenbauer zwischen deutschen Unternehmen und internationalen Entwicklerteams weiß er, wie Vertrauen, Kommunikation und Qualität in globalen Projekten gelingen können.

Daraus ist eine inspirierende Folge entstanden für alle, die vor der Aufgabe stehen, Teams zu führen – oder den Einsatz von KI und Outsourcing in ihrem Unternehmen mutig und menschlich gestalten wollen. Führung bedeutet heute, Ängste ernst zu nehmen, Brücken zu bauen und eine Kultur des Vertrauens und Lernens zu schaffen.

Wir sprechen über:

  • Die größten Ängste deutscher Auftraggeber und wie man ihnen begegnet
  • Wie man Vertrauen und Qualität in internationalen Teams sicherstellt
  • Den Umgang mit kulturellen Unterschieden zwischen Deutschland und Indien
  • Die veränderte Rolle der Führungskräfte: vom Projektleiter zum Brückenbauer
  • Welche Chancen und Risiken KI für Führung und Transparenz bringt
  • Praktische Tipps für Unternehmen, die Outsourcing und KI einführen wollen
  • Einen Blick in die Zukunft: Wie verändert sich internationale Zusammenarbeit
  • Die eigentlichen Herausforderungen liegen nicht in der Technik, sondern in der Kommunikation zwischen Menschen.

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Und hier geht es zu meinem Gast: Stefan Stöckert, Pratham Software GmbH: www.thePSI.com

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Transkript anzeigen

00:00:14: Leben

00:00:14: ohne Angst.

00:00:15: Der Podcast über den alltäglichen Umgang mit Ängsten.

00:00:19: Mit Martina Effmert.

00:00:23: Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Business Folge von Leben ohne Angst.

00:00:28: Hier ist Martina Effmert aus Düsseldorf.

00:00:30: Ich freue mich, dass ihr da seid.

00:00:32: Heute widmen wir uns einem Thema, das viele Unternehmen in Deutschland bewegt.

00:00:36: Wie können Führungskräfte ihre Team sicher durch den Wandel steuern?

00:00:41: wenn Aufgaben zunehmend an internationale Standorte wie etwa nach Indien ausgelagert werden und gleichzeitig künstliche Intelligenz unsere Prozesse tiefgreifend verändert.

00:00:55: Da kommen so Fragen auf, wie fällt mein Job weg oder wie halte ich mein Team motiviert, wenn Aufgaben verschwinden oder sich verändern?

00:01:03: Wie erkläre ich den Sinn von KI und Outsourcing und ohne Angst zu schüren?

00:01:08: Ja, und was ist eigentlich meine Rolle als Führungskraft?

00:01:12: Ja, immer mehr deutsche Firmen arbeiten mit großen Entwicklungsteams in Indien zusammen, die mit einer hohen Geschwindigkeit und in enormer Fachkompetenz agieren.

00:01:23: Doch dabei tauchen wichtige Fragen auf.

00:01:25: Zum Beispiel, wie gelingt die Zusammenarbeit über Kontinente hinweg im Alltag wirklich?

00:01:32: Wie baut man Vertrauen auf, wenn kulturelle Unterschiede mitspielen?

00:01:36: Und welche neue Rollen übernehmen Führungskräfte?

00:01:40: die plötzlich nicht nur Projekte steuern, sondern Brücken bauen müssen, interkulturell, kommunikativ und menschlich.

00:01:49: Ja und schließlich, welche Chancen aber auch welche Herausforderungen bringt der Einsatz von KI mit sich, wenn es um Transparenz und Effizienz in ganz globalen Prozessen geht.

00:02:01: Ja und darüber spreche ich heute mit Stefan Stöckert.

00:02:05: Geschäftsführer von PSI in Deutschland, er ist sozusagen das Bindeglied zwischen den deutschen Unternehmen, die Softwarelosungen brauchen und den Teams in Indien, die diese entwickeln.

00:02:17: Und wir beide, wir schauen heute hinter die Kulissen, wir sprechen über die Chancen, Herausforderungen und darüber, wie Führungskräfte heute neue Fähigkeiten entwickeln können, um solche Prozesse erfolgreich zu gestalten.

00:02:31: Ja, schön, dass du heute da bist, Stefan.

00:02:33: Hallo Martina, schön, bei dir zu sein.

00:02:35: Ja, danke dir.

00:02:37: Stefan, bevor wir in das Gespräch einsteigen, ich freue mich wirklich riesig, dass du da bist.

00:02:42: Ich kenne PSI ja schon seit vielen Jahren und darf das Unternehmen auch in Indien ja auch teilweise im Beirat begleiten.

00:02:49: Ich bin auch schon mal in Indien gewesen, sogar mit dir und deinen Kollegen und umso mehr freue ich mich heute mit dir darüber zu sprechen.

00:02:56: Und für alle Die PSI vielleicht noch nicht so gut kennen, kannst du kurz erzählen, wer ihr seid?

00:03:04: Und welche Rolle du in diesem internationalen Zusammenspiel einnimmst, Stefan?

00:03:10: Ja, Martina, mache ich gerne.

00:03:11: Danke.

00:03:12: Das Beeindruckend, was du für Erfahrungen mit Indien schon hast, du bist ja da ganz tief verwurzelt, eigentlich noch tiefer als ich in Indien verwurzelt bin.

00:03:19: Ich arbeite zwar schon seit twenty-fünf Jahren mit Indien zusammen.

00:03:23: In all meinen verschiedenen IT-Jobs gab es immer wieder Schoring, also speziell Off-Schoring mit Indien und ich habe da eigentlich schon eine ganze Menge Sachen gesehen.

00:03:33: Hab aber explizit vor fünfzehn Jahren mein Link zu dem Partner PSI gefunden.

00:03:41: IT-Dienstleister in Indien.

00:03:44: PSI steht übrigens für Pratham Software.

00:03:46: Und die Firma PSI existiert seit twenty-fünf Jahren und agiert als mittelständischer Software Entwicklungsdienstleister mit Geschäftsstellen in den USA, Kanada, England, Deutschland.

00:03:59: hat aber seinen Hauptsitz in Indien, Chaipur.

00:04:02: Wer nicht weiß, wo Chaipur ist, vielleicht nur ein kurzer geografischer Einblick.

00:04:07: Chaipur liegt ungefähr dreihundert Kilometer südlich von Delhi und gehört zum sogenannten Golden Triangle.

00:04:13: Also Delhi, Taj Mahal, Agra, Chaipur, das ist so eine sehr bekannte Ecke in Indien.

00:04:21: Und da haben wir unser Entwicklungszentrum.

00:04:24: Das heißt, wenn ich sage, wir, ich bin heute der deutsche Partner oder einer der deutschen Partner in der Prattam Software und wir haben in Chaipur, vierhundert Software-Engineure sitzen, die die verschiedensten...

00:04:39: Das klingt jetzt gar nicht so viele, ne?

00:04:41: Also wenn man in Indien hört, denkt man ja immer so tausende Millionen, wenn man an die größte der Städte denkt.

00:04:48: Vierhundert klingt eigentlich ganz familiär, richtig, oder?

00:04:51: Absolut, wir sind ein wirklicher Mittelständler, genau.

00:04:54: Bei uns ist der Besitzer auch der Chef in der Firma.

00:04:58: Das heißt, er und seine Frau steuern eigentlich die Firma tagtäglich und es ist eine mittelständische Firma.

00:05:05: Und das ist auch der Grund, warum ich eigentlich bei PSI hängen geblieben bin.

00:05:08: Weil das ist ein guter Punkt, was du gerade sagst.

00:05:11: Es gibt ja in Indien Tausende von Software-Dienstleistern.

00:05:14: Es gibt aber auch eine ganze Menge ganz großer Dienstleister.

00:05:17: Und du hast ja auch schon, sorry, wenn ich da nochmal rein frage, weil du hast vorhin ja gesagt, du arbeitest schon seit twenty-fünf Jahren.

00:05:24: wirklich lange.

00:05:24: Du bist ja sozusagen einer der ersten, wahrscheinlich mit gewesen, der mit Indien zusammengearbeitet hat.

00:05:31: Also du hast relativ viel Erfahrung mit Indien, mit unterschiedlichen Unternehmen.

00:05:35: Absolut.

00:05:36: Ich habe schon mit Indien gearbeitet, als für die meisten das Thema noch überhaupt nicht bekannt war.

00:05:40: Ich habe bei großen IT-Companies wie Digital Equipment, Compact, HP gearbeitet und da war es sehr usus, eigentlich schon sehr früh nach Indien zu gehen und dort eben Entwicklungsdienstleistungen zu bekommen.

00:05:54: Und deswegen war mir das eigentlich schon immer ein sehr, ja, ich sage mal, familiäres Thema.

00:05:59: Ich hatte meine indischen Kollegen in der Firma in Deutschland sitzen, habe meine Teams zum Teil in Indien schon gehabt und ja, für mich war das ein ganz normaler Weg, eigentlich Software-Dienstleistungen zu bekommen.

00:06:12: Ich kannte es eigentlich gar nicht anders, ja.

00:06:15: Und vor fünfzehn Jahren, als ich auf die Firma Radlam Software gestoßen bin und mit PSI angefangen habe, was zu machen, habe ich für einen Kunden damals einen, ja ich sage mal einen mittelgroßen Firma gesucht, weil es ist häufig sehr schwierig in den Enden, da hast du ganz kleine Firmen, die nur eine Handvoll Mitarbeiter haben, dann ist es zu klein.

00:06:36: Oder du hast die ganz großen, die wollen aber Entwickler in Chargen von hundert, fünfhunderttausend Leuten verkaufen.

00:06:44: Und das ist einfach zu groß, die können sich nicht auf einen Mittel stellen.

00:06:47: Fokussieren.

00:06:48: und da bin ich eben auf die Firma PSI gestoßen und die haben mir eben damals gezeigt dass sie in der Lage sind sich auf klein und mittelständische Unternehmen zu fokussieren.

00:06:59: und das haben sie getan.

00:07:00: und deswegen bin ich auch bei PSI hängen geblieben und bin jetzt schon fünfzehn Jahre dabei und wir haben eben mittlerweile einen schönen Wachstum hingelegt.

00:07:09: wir sind jetzt bei vierhundert plus eigenen Leuten.

00:07:12: wir haben natürlich ein ganzes Netzwerk an weiteren Leuten wo wir kurzfristig zusätzliche Entwickler und Dienstleister hinzuholen können, weil wir ja ganz unterschiedliche Leute brauchen.

00:07:24: Wir brauchen Software-Architekten, wir brauchen Software-Analysten, wir brauchen den eigentlichen Entwicklern natürlich auch, wir brauchen aber auch genauso die ganze Menge QA-Leute, die das Testen der Software dann übernehmen.

00:07:35: Und dann brauchen wir auch noch Berater, sag ich mal, die helfen Software in die Cloud zu bringen, die helfen im Prinzip Software.

00:07:43: Also den großen Solution ist zu bringen, also sei es eine AWS oder Google.

00:07:50: Ja, jetzt hast du schon ganz viel erzählt, was die PSI da so macht.

00:07:54: Aber was genau ist jetzt deine Rolle in diesem internationalen Zusammenspiel?

00:07:58: Ich hatte es so verstanden.

00:07:59: Du bist sozusagen hier ist aber für die deutschen Auftrag Geber eigentlich zuständig.

00:08:04: oder was ist so deine Aufgabe so richtig

00:08:07: richtig?

00:08:07: ich bin ich bin eigentlich das Brückenglied zwischen dem deutschen Markt zwischen dem deutschen Kunden und unserem Team in indien.

00:08:14: ich sorgte für das wir.

00:08:16: die Erstkommunikation mit einem möglichen Kunden in Deutschland starten, dass wir ihm aufzeigen, was wir können und sorge dafür, dass wir mit dem Kunden zusammen ein erstes Projekt definieren oder ein Folgeprojekt definieren und sorge dann dafür, dass wir das entsprechende Team in Indien aufbauen, die richtigen Leute finden, die richtigen Ansprechpartner definieren und dann eine Struktur aufsetzen, damit es zu einer Ganz normalen regelmäßig Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Kunden und dem Team in Indien kommen kann.

00:08:50: Weil letztendlich geht es nur darum, ein Remote Team zu haben, was wie ein lokales Team funktioniert.

00:08:56: Die Leute sitzen nur in Indien.

00:08:58: Und ich sage jetzt mal...

00:09:00: Moment, Moment.

00:09:02: Okay, aber dann lass uns doch, wenn wir an dem Punkt sind, auch mal über die Sorgen und Ängste sprechen.

00:09:06: Ja, du sagst, die sitzen ja nur in Indien, aber viele Führungskräfte und Unternehmen haben ja Sorgen und Ängste.

00:09:13: Also wenn die hören... Gerade Mitarbeiter, die Softwareentwicklung wird nach Indien ausgelagert, dann höre ich ganz oft, oh, was mit der Qualität.

00:09:21: Behalten wir die Kontrolle.

00:09:22: Wie klappt das überhaupt mit der Kommunikation?

00:09:25: Was sind denn für dich die häufigsten Vorbehalte, die dir begegnen?

00:09:29: Und wie gehst du als Geschäftsführer damit um, damit diese Unternehmen das Vertrauen gewinnen?

00:09:34: Ja, du hast vollkommen recht, da sind Ängste da, da sind Bedenken da, ja, kann ich auch so was.

00:09:39: Was bedeutet das für mein Unternehmen?

00:09:41: Welche Herausforderungen gehe ich damit ein, ja?

00:09:43: Aber man muss auch mal realistischerweise sagen, die Top-Fünfhundert-Unternehmen in Deutschland, die haben alle eine Shoring-Lösung.

00:09:51: Sei es nun Off-Shoring in Indien, Asien oder Vietnam oder sonstwo, oder sei es Nier-Shoring, ja?

00:09:58: Also die sind das ganz klar gewohnt, die arbeiten damit.

00:10:02: Und wenn man sich das Volumen anschaut, nun mal so nebenbei noch, in Indien werden Software-Dienstleistungen, also Shoring-Dienstleistungen im Jahr für zweihundert Milliarden Dollar erstellt.

00:10:14: Unvorstellbare Größe.

00:10:16: Gigantische

00:10:16: mehr.

00:10:17: Gigantisch, ja.

00:10:18: Ich weiß gar nicht wie viel Null.

00:10:19: Ich möchte auch gar nicht mehr sagen.

00:10:22: Ja, genau.

00:10:23: Aber davon gehen dreißig Prozent allein an die EU.

00:10:25: Und die Hauptländer, die das abnehmen, sind Länder wie Deutschland, UK.

00:10:31: und die nordischen Länder.

00:10:32: Und also da ist ganz viel schon am Laufen.

00:10:35: Das ist also für viele Unternehmen Alltag, würde ich jetzt mal sagen.

00:10:39: Und die machen auch da kein Getöse und die haben auch keine Angst mehr.

00:10:42: Wo wir aber die Ängste und Bedenken haben.

00:10:44: Und da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen, Martina.

00:10:46: Das ist bei den KMUs.

00:10:48: Die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die haben die Sorgen.

00:10:51: Die sind es nicht gewohnt.

00:10:52: Die haben nie in so einem Umgebung gearbeitet und die haben die großen Bedenken.

00:10:57: Und das sind Bedenken in ganz unterschiedlichen Bereichen.

00:11:00: Also können technische Bedenken sein oder auch strategische Bedenken, kulturelle Natur oder organisatorische

00:11:07: Natur.

00:11:07: Genau, da kommen wir ja gleich auch noch drauf zu sprechen auf diese einzelnen Unterthemen.

00:11:13: Aber wie, wie, also finde ich auch wichtig, dass wir darüber sprechen sollten.

00:11:17: Wie begehst du denn damit um?

00:11:19: Also wie kannst du, wenn du gerade im Mittelstände siehst und auch die Führungskräfte dort, die das halt noch nicht gewohnt sind, damit zu arbeiten?

00:11:29: Wie kannst du denen da Vertrauen geben und dass die so ein Staat, ja, so ein Staat starten, so ein Staat starten.

00:11:40: Das ist nicht ganz so einfach.

00:11:42: Also man muss schon sagen, man muss diesen Initialen, diese Initialen Ängste muss man klar bewinden.

00:11:49: Und es fängt an, ich sage jetzt mal mit der Partner-Auswahl.

00:11:52: Wenn ich eine Firma wie PSI vorstellen kann, wo ich zeigen kann, dass wir wirklich ein familiengetriebener mittelständisches Unternehmen sind, dass wir keine großartige Fluktuation in der Firma haben, dass wir viele Kunden seit teilweise fünfzehn Jahre schon haben, mit denen wir zusammenarbeiten in Europa, USA oder auch in Australien und Neuseeland.

00:12:15: Dann sind es schon sehr gute Argumente, um überhaupt in der Diskussion zu bleiben.

00:12:21: Und auch in Deutschland.

00:12:23: Natürlich, auch in Deutschland.

00:12:29: Ich höre ganz oft, wenn es um die Sprache zum Beispiel geht, verstehen die uns überhaupt.

00:12:34: Also das indische Englisch ist anders als das deutsche Englisch, sag ich mal so, aber das ist das eine.

00:12:40: Aber können die Teams in Indien wirklich die Anforderungen verstehen und die Arbeitsweise von deutschen Kunden nachverziehen?

00:12:48: Also das sind so Sachen, die ich relativ häufig höre.

00:12:52: Das ist sicherlich auch ein valider Punkt.

00:12:53: Kommunikation und kulturelle Unterschiede ist schon ein wichtiges Thema.

00:12:58: Und das Englisch, wie wir das oft nennen, die indische Variante des Englisch ist manchmal nicht ganz so einfach.

00:13:05: Das ist vollkommen richtig.

00:13:07: Aber wir versuchen eben speziell in allen Projekten einen Projektansprechpartner zu definieren oder einen Product Manager, die hängt davon ab, wie komplex das Projekt ist.

00:13:19: wo wir sicherstellen, dass sind Leute, die ein sehr gutes Englisch sprechen und mit denen man eine sehr gute Kommunikation führen kann.

00:13:26: Und es gibt auch eine Menge Utilities, die uns helfen, diese Kommunikation gerade in Teams oder solchen Tools noch besser zu machen, wo du automatische Übersetzungen hast und solche Geschichten.

00:13:38: Aber man muss auch dazu sagen, es ist auch ganz wichtig, dass man dem Kunden diese Angst nimmt und sagt, Okay, wenn wir diesen Weg gehen und gemeinsam an einem Off-Shoring-Projekt arbeiten wollen, dann ist es auch ganz wichtig, dass der Kunde sich in... aktiv entscheidet wirklich in einer englischen Umgebung zu arbeiten.

00:14:00: Denn es geht ja nicht nur um die englische Sprache, es geht ja auch um die schriftliche Kommunikation.

00:14:05: Spezifikationen müssen englisch dargestellt werden.

00:14:09: Spezifikationen müssen in der englischen Art und Weise ausformuliert werden, sodass eine nahtlose Kommunikation mit dem Team in den möglich ist.

00:14:19: Wie stellt ihr das denn sicher, dass die Qualität am Ende stimmt und dass die Kommunikation wirklich läuft?

00:14:24: Ich meine, das kennen wir ja in deutschen Teams schon.

00:14:26: Ja, ja, ich habe alles erklärt, er hat das verstanden.

00:14:28: Super, ja.

00:14:29: Und nachher bekommt man ein anderes Produkt geliefert, weil dann doch nicht alles verstanden war.

00:14:34: Das ist ja Deutsch zu Deutsch.

00:14:36: Passiert das ja auch ständig, würde ich mal sagen.

00:14:39: Absolut.

00:14:39: Und ich glaube, das ist auch der große Knackpunkt, warum viele Leute auch, sage ich mal, immer wieder von Stories gehört haben, wo ein Schoringprojekt überhaupt nicht funktioniert hat.

00:14:50: Weil wenn man glaubt, dass man einfach die Arbeit nimmt und ich sage jetzt mal Flapsiggesprochen über den Zaun schmeißt und hofft, man kriegt dann das zurück, was man hofft, zu bekommen, dann funktioniert es nicht.

00:15:02: Also man muss ganz klare... Richtlinien aufsetzen klare Management Strukturen definieren.

00:15:09: Man muss klare, ich sage jetzt mal Allianz Partner definieren, sowohl auf der PSI Seite als auch beim Kunden.

00:15:16: Es ist ganz wichtig, dass dort eben feste Personen gesetzt sind, die.

00:15:21: aktiv die Projektverantwortung auf beiden Seiten übernehmen wollen und die auch bereit sind in einer derartigen Umgebung zu arbeiten.

00:15:28: und das ist das was wir auch dem Kunden klar sagen und was wir dem Kunden auch mitgeben.

00:15:32: wir sagen wir brauchen Leute die wirklich wollen die wirklich ein so internationales Projekt stemmen wollen.

00:15:39: Und dann funktioniert auch eine Zusammenarbeit eigentlich sehr, sehr reibungslos, weil wir auf unserer Seite eben verlässliche, feste Ansprechpartner definieren und diese Leute dann über Monate, Jahre mit dem Kunden.

00:15:54: die kontinuierliche Kommunikation auf fest definierten Kanälen in fest definierten Rhythmen durchziehen.

00:16:01: Und so wird sich hier gestellt, dass das Team in Indien eigentlich wie ein, ich sage mal, Extended Team in Deutschland arbeitet.

00:16:09: Nur mit dem Unterschied, dass wir mit den Leuten Englisch kommunizieren und dass sie eben remote sitzen.

00:16:15: Aber remote sitzen ist ja seit Corona eigentlich kein Problem mehr.

00:16:18: Und das ist

00:16:19: mittlerweile, ja genau.

00:16:22: Ja, spannend.

00:16:23: Und ich habe es ja selber auch erlebt, als ich in Indien war.

00:16:26: Lass uns doch nochmal schauen über diese kulturellen Unterschiede und wie ihr die meistert.

00:16:30: Ich habe verstanden, Kommunikation, da sucht ihr schon auch, ich sage mal, die wirklich passenden Partner zusammen, die dann auch langfristig zusammenarbeiten.

00:16:38: Genau, bei solchen Projekten treffen ja oft auch zwei Arbeitskulturen aufeinander.

00:16:42: Jetzt sagen wir ja in Deutschland, wir sind so bekannt für unsere Struktur, für Prozesse und auch mal manchmal wirklich auch für eine sehr direkte Kommunikation.

00:16:51: Und so aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig das ist, so kulturelle Unterschiede zu kennen.

00:16:57: Als ich damals mit euch vor den Mitarbeitern von PSI genau über dieses Thema gesprochen habe, da fand ich das auch wirklich spannend zu erleben, wie selbstverständlich dort persönliche Fragen und Gespräche über die Familie auch ganz am Anfang von der Kommunikation stehen.

00:17:14: Während wir in Deutschland ja sofort erst mal über die Arbeit einsteigen.

00:17:19: Solche Unterschiede sind halt, Kein Hindernis und dürfen auch nicht als Kinder Hindernis verstanden werden, sondern so als eine Chance, wenn wir lernen, sie auch so ganz bewusst so zu meistern.

00:17:29: Da hast du vollkommen recht.

00:17:30: Also grundsätzlich muss ich erst mal sagen.

00:17:32: Die indische Arbeitsmentalität kommt der Deutschen schon sehr nahe.

00:17:36: Also ich, wie gesagt, bin, wie du ja auch gesagt hast am Anfang und du selbst warst ja mit dabei.

00:17:40: Ich bin ganz regelmäßig in Indien.

00:17:42: Und wenn ich mir den Arbeitsstil meiner Kollegen anschaue, dann sind die auch sehr strukturiert.

00:17:47: Ich meine, abgesehen davon jeder, der bei uns arbeitet, hat ein Informatikstudium abgeschlossen.

00:17:52: Tatsächlich jeder ist ja Wahnsinn.

00:17:54: Es gibt in Indien nicht so eine Ausbildung wie bei uns, eine Lehre oder irgendwas, sondern oder so ein Fach.

00:18:01: Informatiker, das gibt es ihnen nicht.

00:18:03: Du musst also durch eine der Universitäten, die es ja in der großen Zahl in den gibt, da musst du durchgehen.

00:18:08: Man kann natürlich sagen, haben die dasselbe Niveau wie wir, wenn wir ein Informatikstudium machen, ähnlich würde ich mal sagen.

00:18:15: Aber es geht jeder bei uns durch so ein Studium.

00:18:18: Das heißt, die Leute haben schon gelernt, strukturiert zu arbeiten, strukturiert sich auf Projekte vorzubereiten.

00:18:25: Und das tun sie dann auch in dem täglichen Ablauf.

00:18:29: Natürlich gibt es, ich sage jetzt mal, das hast du auch angesprochen, gerade in der Kommunikation schon am Anfang und am Ende ein bisschen einen Unterschied.

00:18:36: Die Deutschen sind sehr direkt.

00:18:38: Die indischen Kollegen sind nicht so direkt.

00:18:41: Aber speziell bei uns im Unternehmen, alle die jetzt in zentral europäischen Projekten arbeiten.

00:18:47: Die haben natürlich Briefing bekommen.

00:18:49: Die haben gelernt, dass der Kunde, speziell auch in Deutschland oder in Dach, sage ich jetzt mal, klare Ansagen erwartet, klare Ansagen macht.

00:18:59: Die haben gelernt, dass sie im Prinzip wirklich die Details dem Kunden zeigen, nennen und und vorführen müssen, weil wir klar sehen wollen, wo stehen wir.

00:19:10: Wir müssen ja auch Vertrauen aufbauen.

00:19:12: und das Vertrauen kann ich nur aufbauen, wenn ich wirklich nachweisen kann, dass ich quasi die Qualität liefere, die der Kunde erwartet.

00:19:21: Und dazu ist es ganz wichtig, dass ich eben vom Anfang an Beide Teams klar strukturiere klar sage wer mit wem im anderen Team spricht ja und dafür sorge, dass ich dann auch regelmäßig mit dem Kunden zusammen arbeite.

00:19:35: Das ist nämlich ganz wichtig.

00:19:37: Nicht erst warten nach drei oder vier Monaten, wenn irgendein Projekt fertig sein soll und dann zu sehen, was ich dann bekomme.

00:19:43: Das funktioniert nicht.

00:19:44: Ich muss mir

00:19:45: regelmäßig wirklich anschauen,

00:19:48: genau am Ball bleiben.

00:19:49: Was passiert?

00:19:49: Was machen Sie?

00:19:50: Und vor allem ist das das, was ich mir vorstelle.

00:19:53: Es gibt ja heute Und dank KI wird es immer noch mehr exzellente Code Review Tools und Qualitätssicherungstools, wo ich permanent sehen kann, was machen Sie?

00:20:03: Ich kann jeden Abend verlangen, dass mein Code eingecheckt wird.

00:20:07: Ich kann mir jeden Tag anschauen, was Sie machen.

00:20:10: Und ich muss dann einen Rhythmus finden.

00:20:12: der am Anfang vielleicht etwas engmaschiger ist, damit ich sehe, gehen sie in die richtige Richtung.

00:20:16: Es ist auch nicht nur eine Überwachung, sondern es ist ja auch eine Zusammenfindung der und Skalierung der Ressourcen.

00:20:24: Können die miteinander verstehen, die was wir wollen?

00:20:26: Ja, das ist ja ganz wichtig, dass der Kunde das Gefühl hat, ja, die haben verstanden, was ich erwarte und ich bekomme dann auch das, was ich erwarte.

00:20:33: Und das muss ich schon im Kleinen analysieren, um zu sehen, passen die zwei zusammen, um so sicherzugehen, dass das Projekt in richtige Richtung gibt.

00:20:43: Und wenn ich das tue, dann habe ich meistens einen sehr großen Erfolg.

00:20:50: Und wenn ich es nicht tue, dann funktioniert es nicht.

00:20:52: Und das ist halt häufig in der Vergangenheit passiert bei vielen Projekten, wo man einfach nicht Engmarsch kontrolliert hat, aber das ist unsere Philosophie.

00:20:59: Und wenn wir damit sind, wir eigentlich groß geworden.

00:21:03: Ich denke, das haben wir jetzt auch gut verstanden.

00:21:05: Also ihr fasst halt praktisch permanent nach.

00:21:08: Ihr bleibt immer am Ball.

00:21:10: Ihr wartet nicht bis das Kind in den Bach gefallen ist oder in den Rhein würden wir dazu sagen, sondern ihr seid permanent dran.

00:21:18: Und wenn man heute so Teams, so verteilt arbeiten, also teilweise in Deutschland und teilweise in Indien, das sind ja trotzdem ein Team irgendwie, sie sollen ja als Team arbeiten.

00:21:28: Dann verändert das natürlich die Anforderung auch an die Führungskräfte grundlegend.

00:21:33: Dass das, was du eben auch angesprochen hast, da geht es nicht mehr nur darum, Projekte fachlich zu steuern oder Meilensteine zu überwachen, hast du eben selber gesagt, da gibt es heute KI-Tools für, die dann auch wieder Angst machen.

00:21:44: Aber Führung heißt in diesem Kontext halt zunehmend so Brücken zu bauen, interkulturell, kommunikativ und menschlich.

00:21:54: Deswegen bieten wir auch häufig hybride Modelle an.

00:21:56: Ich meine, das ist etwas, was wir machen.

00:21:57: Gerade wenn es größere Projekte sind, dann sorgen wir dafür, dass wir auch einen indischen Mitarbeiter, einem Projektmanager oder Managerin nach Deutschland bringen, die dann vor Ort mit dem Kunden arbeitet, um dann, sage ich jetzt mal, die Kommunikationsschnittstelle direkt vor Ort beim Kunden zu führen und gleichzeitig die Rückmeldung ins Team nach Indien zu geben.

00:22:19: Das ist also ein sehr häufiger Ansatz bei uns, dass wir diese hybriden einsetzen, weil wir damit eben die Erfahrung gemacht haben, dass wir damit sehr eng in der Kommunikation mit dem Kunden vor Ort bleiben können, selbst wenn die in Englisch sein sollte, und aber gleichzeitig sehr engmaschig das Team in Indien steuern können.

00:22:38: Und dann geht es natürlich auch weiter.

00:22:39: Man muss dafür sorgen, dass es... sage ich jetzt mal regelmäßigen Austausch gibt, hinsichtlich der Teams.

00:22:46: Das heißt, es ist wichtig, dass der unser Kunde vor Ort nach Indien kommt.

00:22:50: Wir wollen immer unsere Kunden einladen, um unser Team in Indien oder sein Team in Indien zu besuchen, um mit dem Team zu sprechen, um das Team zu trainieren, um, sage ich jetzt mal, eine emotionale Bindung aufzubauen, weil es ist auch ganz wichtig, wenn sich die Leute kennen, wenn die Leute mal vor Ort in Indien waren und sehen, das gibt es wirklich, das ist nicht nicht nur irgendein Fake, weil das passiert ja auch häufig.

00:23:15: Firmen werden da vorgestellt und dann existieren die gar nicht so, wie man sich das vorstellt.

00:23:19: Aber bei uns existiert die Firma.

00:23:21: Wir haben vor einigen Jahren ein neues Bürogebäude gebaut, wo die Leute alle sitzen.

00:23:26: Wir haben die nach Kunden zusammengefasst und wenn der Kunde dahin kommt, dann kann er vor Ort mit seinem Team arbeiten.

00:23:31: Das hat mich auch

00:23:32: damals sehr beeindruckt.

00:23:34: Wenn ich das gerade anfüge, das hat mich wirklich sehr beeindruckt, weil das ist ja wirklich wie in so einem, du kommst sozusagen in das team x y rein und da sind da Bilder von von dem von deutschen office da siehst du die farben die haben manchmal auch tassen von von dem unternehmen

00:23:50: genau.

00:23:51: Da wird das wirklich auch gelebt, dass sie sich auch wirklich fühlen wie ein Teil des deutschen Themes.

00:23:56: Absolut,

00:23:56: die Identifizieren sich ganz stark mit dem Kunden.

00:23:59: Das ist auch ganz wichtig, weil die arbeiten sehr hart häufig, um die Projekte termingerecht und so weiter abzuliefern.

00:24:09: Und da ist es also ganz wichtig, dass sich auch unser Team mit dem Kunden identifizieren kann.

00:24:15: Laden wir unsere Kunden auch immer ein, gerade die Projektleiter auf der Kundenseite, die CTOs, die Teamleiter, um sich mit unserem Team ausführlich auszutauschen, um auch Social Events miteinander zu machen, um wirklich ein Team Spirit aufzubauen.

00:24:31: Das ist ganz wichtig.

00:24:32: Wenn du mal den Blick auf die deutschen Führungskräfte hast, wenn man da mal kurz hinlinsen möchte, welche Fähigkeiten.

00:24:41: Brauchen diese Führungskräfte denn heute besonders?

00:24:43: Also welche Soft Skills sind denn wirklich entscheidend, damit diese Teams tatsächlich erfolgreich sind?

00:24:49: Ja, ja.

00:24:50: Also auf jeden Fall interkulturelle Kompetenz.

00:24:53: Das heißt, die Leute sollten auf jeden Fall in internationalen Teams gearbeitet haben.

00:24:57: Die sollten verstehen, wie ich Kommunikation aufsetzen muss.

00:25:01: um mit Leuten in anderen geografischen Gebieten zu arbeiten.

00:25:07: Welche Entscheidungsprozesse ich brauche.

00:25:09: Wie soll ich das aufsetzen?

00:25:10: Wie steuere ich so ein Team?

00:25:12: Das sollte auf jeden Fall vorhanden sein.

00:25:17: offen mit anderen Teams und anderen Kulturen austauschen, weil eben es wichtig ist, dass

00:25:21: man... Und Stefan, helft ihr da sozusagen beim Aufbau von so einer Struktur?

00:25:26: Also, wenn ich jetzt sage, ist das mal ein mittelständes Unternehmen, fände ich jetzt auch spannend, ich hätte eine Idee, helft ihr da, sagt ihr mir dann, das sind die Anforderungen, so und so würde ich es aufbauen, die und die Partner brauchen wir auf beiden Seiten oder...

00:25:37: Absolut, das ist meine Aufgabe und die von meinem Partner, dass wir wirklich vor Ort beim Kunden sitzen und am Anfang klar definieren, was wir erwarten, was nicht... nur an Strukturen aufgebaut werden muss, sondern wie eben welche Kompetenzen aufgebaut werden muss.

00:25:53: Und ganz wichtig natürlich auch, dass das ein ein ein starker englischsprachige Umgebung auch beim Kunden gewünscht wird.

00:26:00: Ja, weil das funktioniert nicht, wenn der Kunde sagt, ne, ne, bei uns wird alles in Deutsch gemacht und bei

00:26:04: der Regie.

00:26:06: Genau, da bin ich noch schlimmer.

00:26:08: Ne, es muss wirklich eine Internationalität gelebt werden.

00:26:12: Das ist auch der Grund, warum manche Mittelständler da vielleicht ein bisschen zurückhaltender sind, weil sie einfach Angst haben, dass sie zu wenig Leute haben, die wirklich Interesse haben an dieser englischsprachigen Umgebung.

00:26:25: Wobei, meine Erfahrung zeigt mir, für viele Leute ist es eine Bereicherung.

00:26:31: Gerade junge Teammitglieder, die wollen das, die freuen sich über so ein internationales Team.

00:26:37: Also die ist denen das als wirkliche Bereicherung für ihre Arbeitswelt.

00:26:40: Ja, das kann ich mir wirklich gut vorstellen.

00:26:44: Englisch ist ja heute gerade im Softwarebereich.

00:26:47: Ist das nicht sowieso?

00:26:48: Ist das alle da Englisch sprechen?

00:26:52: Es ist leider nicht immer so, weil gerade in der, ich sage jetzt mal, in der Schnittstelle zwischen... Business und IT.

00:27:00: Wo es drum geht, ich sage jetzt mal das Business Know-how, das Business Problem im Detail zu verstehen und zu beschreiben, wird häufig alles eben in der lokalen Sprache gemacht.

00:27:12: Und dann muss das ja übergeben werden an die IT, die daraus einen Lasten und Pflichtenheft macht letztendlich, um zu verstehen, was der outsourcing Partner dann zu entwickeln hat.

00:27:22: Und da muss man schon in einer guten Schnittstelle Englisch und Deutsch zusammenbringen.

00:27:28: damit am Ende des Tages gute Informationen nach Indien gehen.

00:27:33: Aber auch hier helfen wir sehr stark, weil wir zum Beispiel eine spezielle Funktion haben, die wir natürlich zum sehr attraktiven Preis in Indien bewerkstelligen können.

00:27:42: Wir setzen zum Beispiel bei fast allen Projekten sogenannte Business-Analysten ein.

00:27:47: Das sind quasi Spezialisten, die jetzt die Business-Funktionalität sich anschauen.

00:27:57: Entweder aus einem bestehenden System oder aus Beschreibungen und dieses dann umformulieren in die Requirements in die User Stories, die wir für die neue Anwendung benötigen.

00:28:08: Und das ist häufig ein sehr administrativer, aufwendiger Prozess, wo man sich hinsetzen muss und wirklich ausführliche User Stories, Screen Beschreibungen machen muss.

00:28:18: um wirklich zu sagen, was soll denn da passieren auf meinem Computer?

00:28:22: Und das ist etwas, wo die deutschen Kunden häufig, sag ich mal, eine Schwachstelle haben.

00:28:27: Und wenn wir da helfen können, weil wir eben diese Beschreibungen nach einer, sag ich jetzt mal, nach einer... kurzen Zusammenfassung, die da deutsche Kunde uns gibt, vielleicht ausführlich dann erstellen, dann dem Kunden nochmal zum Gegencheck vorlegen.

00:28:41: Und der sagt, ja, das ist genau das, was ich will oder ist es nicht?

00:28:44: und gibt dann noch Änderungen rein.

00:28:45: Dann ist es eine sehr starke Erleichterung für den Kunden, um in so einer internationalen Umgebung zu arbeiten.

00:28:51: Und deswegen haben wir diese Business-Analisten eben in den meisten Projekten im Einsatz, weil sie eben genau diese Dokumentationsarbeit sehr ausführlich machen.

00:29:00: Die ja wirklich notwendig.

00:29:01: Ja,

00:29:01: eigentlich auch fast eine ständige Übersetzungsarbeit.

00:29:04: Übersetzen die Anforderungen in das technische Layout sozusagen.

00:29:11: Also ich würde ganz gerne noch ein weiteres Thema ansprechen.

00:29:14: Wir sind jetzt so ganz im Fluss und ich wollte jetzt da an der Stelle nicht noch tiefer reingehen, wenn das für dich in Ordnung ist.

00:29:19: Aber künstliche Intelligenz wird ja nahezu allen Branchen im Moment diskutiert.

00:29:24: Und da würde ich ganz gerne mal den Blick drauf werfen, weil KI ist ja längst nicht nur mehr ein Schlagwort in der Software-Entwicklung, sondern hat auch wirklich ein Werkzeug, das ganz tief in die Unternehmensprozesse hineinwirkt.

00:29:38: Ich denke, es geht dabei nicht nur allein um Automatisierung oder Effizienzsteigerung.

00:29:44: Ja, und die wichtige Frage ist, wie wir durch KI-Transparenz schaffen können, in komplexen Abläufen, in internationalen Teams und in der Art, wie so Entscheidungen, das du ganz am Anfang von gesprochen hast, so nachvollziehbar gemacht werden.

00:29:58: Und gerade in diesem globalen Umfeld, in dem so interkulturelle Unterschiede und unterschiedliche Arbeitsweisen aufeinandertreffen, da bietet KI ja auch die Chance, Prozesse klarer und transparente für alle Beteiligten dann verständlicher zu machen.

00:30:13: Absolut, ja.

00:30:14: Aber es hat halt diese beiden Seiten, die Bedrohung, also das Bedrohung durch KI.

00:30:19: Wir haben auch viele wieder Angst.

00:30:20: Wir verlieren sie an Arbeitsplatz, was passierte.

00:30:23: Also, welche Rolle spielt die KI bei euch?

00:30:25: Und meine Frage wäre, wie stellt ihr sicher, dass die Deutschen Kunden immer nachvollziehen können, was da passiert?

00:30:32: Und ja, wie könnt ihr so Vertrauen aufbauen?

00:30:35: Also KI ist mittlerweile nicht nur noch ein Schlagwort, sondern es ist bei uns mittlerweile ganz tief in der täglichen Arbeit verburzt.

00:30:45: Das hat unsere Arbeitswelt die letzten fünfzehn Monate wirklich radikal umgekrempelt.

00:30:51: Man muss jetzt mal unterscheiden, einmal die KI, wie sie wir in unserem täglichen Entwicklungsarbeit einsetzen und dann die KI.

00:30:58: die wir versuchen zu nutzen, um Wertschöpfung für den Kunden zu entwickeln.

00:31:04: Weil das sind ja zwei miteinander verbundene Bereiche, die aber letztendlich getrennt sind.

00:31:11: Weil auf der einen Seite sehen wir KI nicht als Bedrohung, sondern es ist ein wirklicher Wegbereiter.

00:31:18: Es ist eine neue Technologie, die wir die nächsten Jahre ganz, ganz tief in unsere Umgebung einsetzen werden.

00:31:26: Und die auch unsere IT-Industrie komplett umkrempeln wird.

00:31:30: Aber man darf sie nicht als Gefahr sehen, sondern man muss sie wirklich als Brückenfunktionen sehen, die uns helfen wird, mehr Innovationen für mehr Menschen bereitzustellen.

00:31:42: Die

00:31:42: Aufgaben werden sich sicherlich verändern.

00:31:44: Also ich kann mir vorstellen, dass KI gut genutzt werden kann in der Zusammenarbeit, so um die Zusammenarbeit zwischen den Teams zu vereinfachen, wie zum Beispiel die Übersetzung, wo wir vorhin drüber gesprochen haben und Dokumentation oder Qualitätskontrollen.

00:31:56: Aber natürlich wird KI für viele Mitarbeitende in Unternehmen ihre Arbeit verändern.

00:32:04: Absolut.

00:32:06: Es ist eine Utility, die in Zukunft in allen Bereichen der Entwicklung genutzt werden müssen.

00:32:10: Und du hast jetzt einen Thema angesprochen, als Beispiel Kommunikation und Übersetzungen zu verbessern.

00:32:15: Das ist ein ganz kleiner Bereich.

00:32:17: Ja, klar.

00:32:17: Es wird uns helfen, Echtzeit vielleicht sogar im Meetings in Kürze zu haben, wo wir unterschiedliche Sprachen sprechen.

00:32:24: Und gleichzeitig aber immer über die Kopfhörer, die... gewünschte Sprache zurückbekommen.

00:32:29: Also das sind schon Themen, die jetzt schon sehr weit sind.

00:32:31: Das wird uns ganz klar helfen oder es wird helfen.

00:32:34: Das ganze Thema hinsichtlich Dokumentation, hinsichtlich Coding Dokumentation, hinsichtlich Handbücher und so weiter.

00:32:41: Das wird alles über KI mittlerweile schon häufig erstellt und wird dort genutzt.

00:32:46: Es gibt KI-basierende Dashboards, um das Projekt Monitoring und Transparenz zu erhöhen, wo ich permanent sehen kann, wo bin ich mit dem Projekt Fortschritt, wo ist meine Codequalität.

00:32:58: Aber es wird auch helfen, die eigentliche Arbeit der Entwicklerradik halt zu verändern.

00:33:02: Nur mal so eine Idee.

00:33:04: Wenn ich heute eine Entwickler habe, dann kann ich heute schon mit der Hilfe von KI nicht nur die Entwicklungsroutinen... mir schreiben lassen, sondern ich kann zum Beispiel das ganze Unit-Testing schon über KI basieren vorbereiten.

00:33:19: Das heißt, der eigentliche Entwickler kann mit einem guten... Man nennt das Prompt Engineering, also mit einem guten Fragestil an KI, kann er schon sehr klar formulieren, was er braucht, was er will und bekommt dann sehr gute Softwarekomponenten dokumentiert zur Verfügung gestellt, die er sofort nutzen kann und verbinden kann dann in seine Anwendungslandschaft.

00:33:44: Und wir sehen heute schon in der reinen Basisentwicklung das Entwickler.

00:33:50: zwischen vierzig bis sechzig Prozent der Zeit sparen können, wenn sie KI-basierende Copilot-Tools oder Coding-Tools eben verwenden.

00:34:00: Also vierzig

00:34:01: bis sechzig Prozent, das muss man nicht mal auf dem Zuge zergehen lassen.

00:34:05: Das ist ja wirklich der Wahnsinn.

00:34:07: Also ich merke wirklich, wie du so ins Schwärmen kommst.

00:34:11: Nein, weil es die Welt total verändern wird.

00:34:12: Also gerade auch unsere Welt im Endeffekt wird sich komplett ändern.

00:34:17: Man darf auch nicht vergessen, das ist jetzt.

00:34:19: auf der einen Seite klingt es so, dann brauche ich ja gar nicht mehr so viele Entwickler.

00:34:23: Das ist der falsche Ansatz.

00:34:25: Ich kann mir jetzt endlich um wesentlich komplexere Themen kümmern.

00:34:28: Ich kann mit den Entwicklern endlich die Sachen machen, die ich als Unternehmen schon lang angehen wollte.

00:34:33: Nur so ein Beispiel.

00:34:34: Wenn ich heute in einer mittelständischen Unternehmen in die IT sage, ich brauche eine spezielle Anwendung oder ein spezielles Dashboard für dieses oder jenes, dann habe ich in der Vergangenheit ein Projektantrag gestellt.

00:34:46: Dann habe ich vielleicht nach zwölf bis vierundundzig Monaten irgendwann eine erste Version bekommen.

00:34:52: Heute kann ich das eben dann sehr schnell umsetzen.

00:34:54: Ich kann ATOC auf Anforderungen reagieren.

00:34:58: Ich kann ATOC erste Entwicklungselemente definieren.

00:35:02: Ich kann mir sofort anschauen, wie könnte das ausschauen.

00:35:05: Aber man darf auch nicht vergessen, es muss das gesamte ja auch gemacht werden.

00:35:09: Und da brauche ich dann sehr wohl den erfahrenen Entwickler, der diese ganzen Komponenten, die mir KI irgendwo in Anflugzeichen ausspuckt.

00:35:17: verbindet und muss ja sehen, erreiche ich damit mein übergeordnetes Business-Ziel.

00:35:22: Kann ich damit wirklich das abdecken, was ich im Business brauche.

00:35:25: Und da brauche ich sehr erfahrene Leute, die wirklich diese einzelnen Komponenten verbinden und dafür sorgen, dass ich am Ende eine schlüssige Lösung fürs Business habe.

00:35:35: Und deswegen ist das nicht eine Gefahr, sondern es ist ein Enabler.

00:35:38: Ich kann viel mehr machen, als ich in der Vergangenheit machen konnte.

00:35:40: Ja,

00:35:42: wirklich spannend.

00:35:43: Wenn wir jetzt mal schauen, so ganz viele Unternehmen, ich weiß nicht, oder wer immer hier jetzt auch zuhört, ja, die vielleicht gerade überlegen, ob sie mit der Softwareentzwicklung ins Ausland gehen sollen und die sich vielleicht aber unsicher sind, wie sie starten sollen.

00:35:57: Wenn wir uns die jetzt mal so vor unser geistiges Auge holen.

00:36:01: So, welche drei Tipps würdest du den Unternehmen geben, damit der Einstieg gelingt, ohne Chaos, Missverständnisse und Frust?

00:36:09: Hast du da so drei Sachen, die du aus dem Ärmel ziehen kannst?

00:36:14: Also grundsätzlich erstmal der allerwichtigste Punkt und der ist jetzt nicht einer der drei Punkte, sondern der ist eigentlich übergeordnet.

00:36:20: Die Entscheidung zu treffen ist zu tun.

00:36:22: Das ist schon mal das ganz Wichtig.

00:36:23: Egal ob jetzt Nier-Shore oder Off-Shoring, es ist wichtig, sich einem geeigneten Partner zu suchen, damit ich überhaupt die Lösungen bekommen, die ich in Zukunft brauche, um zu überleben in dieser hektischen, schnellen Business-Welt.

00:36:37: Und damit sind wir beim ersten Thema, also die richtige Partnerwahl.

00:36:40: Ich muss einen Partner finden, dem ich vertrauen kann, der die richtige Größe für mich hat und der mir gute Referenzen gibt, damit ich im Endeffekt dann auch wirklich das bekomme, was ich mir vorstelle.

00:36:55: Dann der zweite Punkt, ich muss wirklich eine Entscheidung treffen.

00:37:00: in meinem Unternehmen in einer internationalen Englischsprachigen Umgebung zu arbeiten.

00:37:06: Und das sollte kein reiner Top-Down-Apoach sein, sondern ich sollte wirklich Projektteams definieren, die gewillt sind, in so einer Umgebung zu arbeiten.

00:37:15: Und ich ist nicht gegen meine Leute durchsetzen, sondern mit meinen Leuten zusammen zu machen, um das eben zu stemmen.

00:37:23: Ich mag dich ja ungern unterbrechen, ich tue es aber trotzdem, weil ich glaube, das ist schon eine große Hürde.

00:37:28: Also wenn ich an manche mittelständische Unternehmen denke, die ja, ich sag mal, vielleicht auch nicht immer diesen Change in den Mitarbeitern gemacht haben, sondern die so lange und tradierte Menschen in ihren Reihen sitzen haben, dann würdest du als Chef dann dich... Von diesen Mitarbeitern ausbremsen lassen, wenn du so eine Entscheidung treffen magst.

00:37:48: Ich würde mich nicht ausbremsen lassen, aber ich würde dafür sorgen, dass ich zumindest in den Startprojekten die richtigen Leute habe.

00:37:55: Es bringt mir nichts, wenn ich eben ein erstes Testprojekt.

00:37:59: und da komme zum dritten Thema, ich muss mir überschaubare Startprojekte definieren.

00:38:03: Also Pilotprojekte, mit denen ich mit einer begrenzten Komplexität und klaren Vorgaben hinsichtlich Umfang und Zeit zeigen kann, dass was funktioniert.

00:38:12: Das sollte ich nur mit einem Team machen.

00:38:14: was wirklich gewillt ist, in so eine Umgebung zu arbeiten.

00:38:17: Weil wenn ich da nur Leute habe, die im Prinzip gegen mich arbeiten, dann kann ich nicht erfolgreich sein.

00:38:23: Deswegen ist es wirklich da, motivierte Leute zu haben.

00:38:26: Und wie gesagt, ich habe die in den Unternehmen so häufig mittlerweile vorgefunden, weil die Leute wirklich das als Bereicherung für ihre Arbeitswelt sehen.

00:38:36: Und vielleicht auch manchmal überraschend für die Chefs, oder?

00:38:40: Also, dass die in Gedanken sind, das wird nicht getragen von den Mitarbeitern oder von den Führungstreffen.

00:38:45: Und genau andersrum ist es der Fall.

00:38:48: Und es hilft halt, die Mittelstand einfach weiterzukommen, technische Innovationen voranzubringen, die man vielleicht über Jahre schon gerne gehabt hätte, aber weder das noch hau, noch die Ressourcen gehabt hat.

00:38:59: Ein Off-Shoring oder Ne-Shoring-Partner, der hat die Ressourcen, der kann die Leute zur Verfügung stellen.

00:39:04: kurzfristig und kann sofort loslegen und kann eben dann die Projekte realisieren.

00:39:11: Was sonst nicht klappen würde, weil ich die Leute auf dem Markt nicht finde.

00:39:15: Ja, weil man die Leute auf dem Markt nicht findet und dabei sind sie da und ich sage mal international gar nicht mehr so weit entfernt.

00:39:23: Nein, mittlerweile nicht mehr.

00:39:24: Und seit Corona, wie gesagt, ist jeder gewohnt mit Remote Leuten zu arbeiten.

00:39:30: Also Corona war eine schreckliche Geschichte.

00:39:32: Aber Für uns als Outsourcer und Offshoreer war es eine große Bereicherung zu sehen, dass Leute plötzlich, die vorher immer gesagt haben, geht überhaupt nicht.

00:39:43: Ich muss alle lokal bei mir sitzen haben.

00:39:45: Plötzlich hat es funktioniert.

00:39:46: Also nur als Beispiel für dich.

00:39:48: Ich habe einen Kunden gewonnen während Corona, den habe ich über Monate überhaupt nicht gesehen.

00:39:53: Wir haben alles remote gemacht.

00:39:55: Wir haben uns nicht gesehen und haben erst nach einem Jahr Ein erstes Face-to-Face-Meeting gemacht, ja.

00:40:01: Also, und es hat funktioniert.

00:40:02: Ja, da hast du jetzt gerade den Blick zurückgeworfen.

00:40:05: Also, es sind überhaupt schon vier oder fünf Jahre zurück, doch.

00:40:08: So ungefähr, ne?

00:40:09: Der Corona-Zeit ist schon so lange

00:40:11: her.

00:40:13: Wenn du jetzt mal den Blick in die Zukunft wirst, mal fünf Jahre nach vorne, wie wird sich denn die internationale Softwareentwicklung, ja, welche Rolle wird die spielen?

00:40:22: Wie wird die sich weiterentwickeln?

00:40:24: Was ist da so dein Gedanke dazu?

00:40:26: So als letzten abschließenden Gedanken für unser Meeting hier.

00:40:30: Also ich glaube, dass die... die des outsourcing immer wichtiger wird weil die komplexität der der der lösungsplattform die man in zukunft braucht die ist erheblich.

00:40:40: ja und gerade in ich sage jetzt mal ländern wie deutschland wo wir wirklich ein demografisches problem haben und wo nicht genügend it nachwuchs aus den universitäten kommen haben wir einfach ein defizit dass wir irgendwo auffüllen müssen.

00:40:54: wir wollen auf der einen seite weiterhin innovativ sein wir haben geniale produktideen wir haben geniale ingenieure wir haben Wirklich gute Leute, aber die brauchen eine extrem leistungsstarke IT im Hintergrund.

00:41:08: Und die Anforderungen an die IT sind heute nochmal um Potenzen mehr als das früher der Fall war.

00:41:14: Und mit KI werden wir noch mehr gefordert, eigentlich sehr, sehr starke IT-Umgebungen im Hintergrund zu... bekommen und zu haben, weil nur dann kann KI überhaupt erfolgreich sein, wenn wir starke Datenstrukturen, starke Lösungsstrukturen im Hintergrund anbieten können.

00:41:30: Und ich glaube, wir brauchen ganz verstärkt hier diese Ressourcen aus den Ländern, wo wir das Potenzial haben, junge, gut ausgebildete Software-Engineure zu nutzen, die uns helfen, die Lösungen zu entwickeln, die wir morgen in Zentral-Europa benötigen.

00:41:47: Alleine werden wir es nicht schaffen.

00:41:50: Ja, alleine werden wir es nicht schaffen.

00:41:52: Danke dir lieber Stefan für die Einblicke und das wirklich offene Gespräch.

00:41:57: Ja, wir haben uns die eigentlich nach Herausforderungen gesehen.

00:41:59: Die liegen gar nicht in der Technik, sondern die liegen so in uns Menschen.

00:42:03: und Führung bedeutet heute viel mehr Ängste ernst zu nehmen, aber neue Rollen klar zu definieren und eine Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der die Teams halt auch lernen und wachsen können, auch wenn alles schneller und transparenter wird.

00:42:19: So ist es.

00:42:20: Ja, genau das macht dann am Ende halt auch den Unterschied.

00:42:24: KI kann halt internationale Zusammenarbeitung, können beides eine Belastung sein, sowohl das eine als auch das andere oder eine Chance.

00:42:32: Absolut, wir müssen das ein Enabler sehen.

00:42:34: Es hat ein gigantisches Potenzial.

00:42:36: Und ich freue mich aber trotzdem, dich wieder physikalisch in Indien zu treffen.

00:42:40: Das ist trotzdem noch notwendig.

00:42:41: Ja,

00:42:43: freue ich mich auch, ganz sicher.

00:42:45: Und übrigens noch ein ganz kleiner Satz am Ende.

00:42:48: Düsseldorf, was ja eigentlich die Stadt in Europa ist, mit der größten japanischen Community, hat sich tatsächlich auf die Fahne geschrieben, die größte indische Community außerhalb von Indien zu werden.

00:43:00: Da sind wir gerade dran.

00:43:01: Das aber so off the record, da können wir vielleicht einen anderen Mal weiter drüber sprechen.

00:43:05: Genau, wir können mal ein Podcast über das indische Leben deutscher machen.

00:43:09: Das ist wahrscheinlich sehr interessant.

00:43:11: Also ich glaube, ganz viele Hörerinnen und Hörerinnen konnten heute verstehen, wie viele Kommunikation und Vertrauen und neue Fähigkeiten nötig sind, damit so die internationale Zusammenarbeit funktioniert und welche Chancen darin liegen.

00:43:23: Also nochmal vielen, vielen Dank, lieber Stefan, dass du dir die Zeit genommen hast und so einen Einblick oder einen Blick hinter die Kulissen gegeben hast.

00:43:32: Wir werden sicherlich, ich sag mal, die Webseite und auch Kontaktmöglichkeiten für dich, für dich.

00:43:37: Nein.

00:43:37: Wenn jemand Interesse hat, einen Kontakt mit dir aufzunehmen, mit dem Stefan Stöckert, das werden wir unten in den Show notes verlinken.

00:43:43: Das war mein Hinweis noch hier rauf.

00:43:45: Genau.

00:43:45: Gerne, Martina.

00:43:46: Jederzeit.

00:43:47: Und ich freue mich, wenn wir wieder nach Indien fahren.

00:43:49: Genau.

00:43:50: Und ganz liebe Grüße an alle in Indien.

00:43:52: Vielen, vielen Dank, lieber Stefan.

00:43:53: Und vielen, vielen Dank an alle, die hier zugehört haben.

00:43:56: Danke schön.

00:43:57: Danke.

00:43:57: Bye bye.

00:43:58: Tschüss, tschüss, tschüss.

00:44:01: Ja, schön, dass du noch dran geblieben bist und wie gelernt und wie gehabt kommt, gibt es jetzt wieder ein Bonus-Track und auch diesen Bonus-Track mit einer schönen Entspannungsübung, die da heißt, ich muss nicht alles sofort lösen.

00:44:18: Vielleicht merkst du ja, dass dein Kopf manchmal noch voll ist mit Ideen, offenen Fragen, vielleicht auch mit Unsicherheiten.

00:44:30: Und genau dafür machen wir jetzt eine kleine

00:44:33: Pause.

00:44:35: Mach es dir bequem, richte deine Wirbelsäule auf, sodass du frei atmen kannst und schließe, wenn du möchtest, deine Augen.

00:44:47: Atme tief ein und langsam wieder aus.

00:44:51: Und mit jedem Atemzug wirst du etwas ruhiger.

00:44:57: Jetzt stell dir vor, All deine Gedanken liegen wie lose Blätter vor dir auf einem Tisch, manche chaotisch, manche klar geordnet.

00:45:10: Du schaust sie an, aber du musst sie nicht sofort aufheben oder sortieren.

00:45:17: Du darfst sie einfach liegen lassen, sagt ihr innerlich.

00:45:24: Ich muss jetzt nicht alles sofort lösen.

00:45:29: Ich muss jetzt nicht alles sofort lösen.

00:45:35: Lass den Satz beim Ausatmen in dir nachklingen.

00:45:42: Vielleicht bemerkst du, wie sich dein Körper entspannt, wenn du diesen Satz wiederholst.

00:45:50: Ich muss jetzt nicht alles sofort lösen.

00:45:56: Erlaube dir für einen Moment, nur hier zu sein.

00:46:00: Atmen, spüren, loslassen.

00:46:06: Deine Gedanken ziehen weiter.

00:46:09: wie Wolken am Himmel, manche groß, manche klein.

00:46:15: Du beobachtest, ohne eingreifen zu messen.

00:46:21: Atme noch einmal tief ein und lange aus.

00:46:26: Und nimm das Gefühl mit, dass es in Ordnung ist, Dinge Schritt für Schritt anzugehen.

00:46:37: Führen ohne Angst bedeutet auch nicht alles gleichzeitig.

00:46:43: Traben

00:46:44: zu müssen.

00:46:47: Vielen Dank, dass du bis hierhin zugehört hast.

00:46:50: Ich wünsche dir alles Liebe und Gute.

00:46:53: Tschüss, deine Martina.

00:46:58: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:47:00: Wir hoffen, diese Folge konnte dir helfen.

00:47:02: Wenn du Fragen, Feedback oder Themenvorschläge hast, schicke uns gerne eine Mail an me.at-coaching.de.

00:47:10: Ebenso würden wir uns sehr darüber freuen, wer du den Podcast abonnierst und eine kurze Bewertung hinterlässt.

00:47:17: Danke und bis bald.

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