#36: Kinderwunsch trotz Angst – Mama sein mit Emetophobie
Shownotes
In dieser Folge erzählt Kira ihre ganz persönliche Geschichte über Kinderwunsch, Emetophobie in der Schwangerschaft und den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Schon der Wunsch, Mutter zu werden, war für sie eng mit Ängsten verbunden. Die Sorge vor Übelkeit und der Verantwortung für ein Kind bestimmten intensiv ihr Denken. Kira spricht offen darüber, wie belastend diese Zeit war, wie sie ihre Schwangerschaft erlebt hat und heute auf diese Herausforderungen zurückblickt.
Wir sprechen über den entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben – den Moment, in dem sie beschloss, sich Unterstützung zu holen. Kira berichtet von ihren Erfahrungen im EMUNIS®-Programm und davon, wie sie Schritt für Schritt gelernt hat, ihrer Angst nicht länger die Führung zu überlassen.
In dieser Folge erfährst du:
- wie Ängste Kinderwunsch und Schwangerschaft prägen können
- warum die Angst, Kinder nicht versorgen zu können, so belastend sein kann
- welcher Wendepunkt Kira dazu bewegt hat, sich Hilfe zu holen
- welche Erfahrungen sie im EMUNIS®-Programm gemacht hat
- wie sie gelernt hat, ihrer Angst nicht mehr die Kontrolle zu überlassen
- wie sie heute mit Situationen umgeht, die früher starke Ängste ausgelöst hätten
- warum Selbstvertrauen ein wichtiger Schlüssel auf dem Weg aus der Angst ist
Kiras Geschichte macht Mut und zeigt eindrucksvoll, dass selbst langjährige Ängste überwunden werden können und dass ein erfülltes Leben nicht hinter der Angst beginnt, sondern mitten in dem Moment, in dem wir anfangen, uns ihr zu stellen.
Kennst du schon EMUNIS®? Die Abkürzung steht für: Emetophobie Muss Nicht Sein. Das ist dein Hybrid-Kurs mit Online-Therapie gegen Emetophobie, mit mir als persönlicher Begleiterin. EMUNIS® habe ich für alle entwickelt, die sich Veränderung wünschen und zeitlich und räumlich flexibel sein wollen. https://www.effmert-coaching.de/schwerpunkte/emetophobie/emunis
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Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:00: Meine Kinder gehört meine ganze Liebe, mein ganzes Herz.
00:00:03: Und trotzdem sind sie gleichzeitig auch mein größter Träger.
00:00:06: und das geht mit so großen Schuldgefühlen einher was das Ganze nochmal wieder schlimmer macht.
00:00:11: Und auch irgendwo man Sorge hat dass man dann als schlechte Mutter da steht oder das Recht aberkannt kommt, dass man eine gute Mutter ist besonders wenn er noch alleine ziehen ist wo man ja häufig noch mehr das Gefühl hat bessere Leistungen bringen zu müssen noch ne bessere Mutter zu sein mehr zu kontentieren.
00:00:28: Leben ohne Angst Der Podcast über den alltäglichen Umgang mit Ängsten.
00:00:33: Mit Martina Effmott.
00:00:38: Herzlich willkommen zur neuen
00:00:39: Folge von
00:00:40: Leben ohne Angst!
00:00:42: Heute sprechen wir über Schwangerschaft, Muttersein und die Frage wie man mit der Angst vor Übelkeit unterbrechen das alles um den Familienalltag bewältigen kann.
00:00:54: Dazu habe ich heute Kira eingeladen.
00:00:55: Kira ist sieben und dreißig Jahre alt, kommt aus Ries am Niederrhein wo sie aufgewachsen ist.
00:01:01: Sie arbeitet als Ergotherapeutin in einer neurologischen Fachklinik Und begleitet dort Menschen auf ihrem Weg zurück In mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität.
00:01:12: Privat ist die Mutter von zwei Kindern im Alter von fünf und sieben Jahren und meistert seit drei Jahren den Alltag Als Alleinerziehende Mama.
00:01:22: Kira hat einen vierer-elternen Bruder, zu dem sie ein sehr enges Verhältnis hat und beschreibt ihre Kindheit am Niederrhein als ländlich und familiär geprägt.
00:01:33: In dieser Folge erzählt sich sehr offen von ihrem Weg mit der Emetophobie, von ihren Erfahrungen rund um Schwangerschaft und Mutterschaft – von schwierigen Momenten aber auch davon wie sie gelernt hat, ihre Angst immer weniger Raum zu
00:01:48: geben.".
00:01:49: Ja, willkommen bei Leben ohne Angst.
00:01:51: Ich bin Martina Ephmerth.
00:01:53: ich führe eine Praxis für Psychotherapie EMDR und Hypnose in Düsseldorf!
00:01:58: Ich bin Heilpraktikerin Coach Autorin Und sehr spezialisiert auf das Thema Emitophobie und arbeite da seit sechzehn Jahren mit diesem thema Wahnsinn und ich freue mich dass du hier bist Hier im podcast und natürlich auch das Kira da ist.
00:02:14: also liebe kira ich freu mich so sehr dass Du heute hier bist dass du deine Geschichte mit uns teilst, hallo.
00:02:21: Hallo
00:02:21: Martina!
00:02:22: Danke, dass du mich gedacht hast.
00:02:24: Ja natürlich ist schon ein bisschen her wo wir miteinander gearbeitet haben aber gerade das finde ich so interessant wenn man dann so rückblickend einfach auch mal schauen kann.
00:02:32: und ich freue mich, dass so schnell bereit war es halt auch mitzumachen und deine Erfahrungen zu teilen.
00:02:40: und ja viele Frauen mit Emetophobie haben halt Angst vor einer Schwangerschaft oder entscheiden sich sogar gegen Kinder.
00:02:48: Magst du uns erzählen, wie das bei dir war?
00:02:51: Hattest du einen Kinderwunsch?
00:02:53: Also hast du ja gehabt sonst hättest jetzt keiner.
00:02:56: Wie war das mit der Angst?
00:02:57: was war dazu erst da?
00:03:00: Die Emetophobie begleitet mich schon mein ganzes bewusstes Leben.
00:03:04: also ich kann mich an keine Zeit erinnern in der es nicht in irgendeiner Form eine Rolle gespielt hätte.
00:03:09: aber gleichzeitig war ich mir auch schon sehr Früher in jungen Jahren sicher, dass ich Mutter werden möchte und das war gar keine Frage für mich.
00:03:19: Also dieser Wunsch wurde auch immer größer und größer Und er war so kompromisslos.
00:03:24: also Trotz diese Angst die mich ja begleitet hat Die habe ich dann so ein Stück weit gefühlt verdrängt für diesen wund.
00:03:31: Natürlich holte es einen da immer wieder ein.
00:03:33: aber für mich war klar Die angst ist da aber der wunsch war doch noch größer.
00:03:40: Aber glaube ich auch der einzige Wunsch oder die einzige Situation, in der ich mir hätte vorstellen können bewussten Risiko einzugehen.
00:03:47: Wir könnte übel werden.
00:03:48: Ich könnte mich erbrechen.
00:03:49: es gibt glaube ich nichts anderes wofür ich das getan hätte aber Nichts
00:03:53: anders.
00:03:54: wofür da?
00:03:55: aber um schwanger zu werden ja
00:03:57: jetzt spontan nicht einzubinden.
00:03:59: Aber dieser wunsch nach mutter seien nach einem kind Der war einfach Ja ich bin gar kein wort so tiefe der sitzt so tief der war so elementar irgendwo dar Und auch nicht wegzudiskutieren und einfach völlig kompromisslos.
00:04:15: Aber trotzdem wurde er überschattet von dieser Angst logischerweise.
00:04:20: Welche Gedanken hast du dir am meisten in der Schwangerschaft gemacht?
00:04:24: In der Schwangenschaft gar nicht so sehr wie vor der Schwaggerschaft, weil in der schwangerschaft kann man ja wenig daran tun.
00:04:30: dann muss man halt dann dadurch da hat man wenig Möglichkeiten außer sich halt ernährungstechnisch darauf einzustellen seinem Gefühl zu folgen, aber vorher diese Angst vorher was ist.
00:04:45: Was ist wenn dir schlecht ist?
00:04:46: Was wenn du dich übergeben musst dann hat mein Freundin die übergeben sich am laufenden Band während die schwanger sind.
00:04:51: das ist Der völlige Horror.
00:04:54: und an dieser Zwiespalt zwischen ich möchte so gerne Mutter sein Ich möchte ein Kind Und ich habe auch solche angst dass das passieren könnte hat mich vorher deutlich mehr belastet als währenddessen Als es dann so war weil sie schwanger wurde.
00:05:07: ich wurde auch ziemlich schnell schwanger Hat sich also Gott sei Dank gar nicht so viel Zeit, mich da jetzt reinzusteigern in diese vorherige Angst.
00:05:16: Konnte ich dann echt damit mit Lebensmitteln weiß ich nicht nur salzig, nur süß wenig essen das irgendwo demso entgegen wirken?
00:05:28: und meine Erfahrung war ab dem Zeitpunkt, ab dem man schwanger war macht man das ja nicht mehr nur für sich Sondern man ist und man ernährt sich ja auch für einen anderen Menschen mit.
00:05:38: Und das hat einfach einen ganz anderen Stellenwert dann eingenommen.
00:05:41: Für mich, ich kann noch mal drei vier Tage kaum essen wenn ich Angst habe dass ich mich übergebe.
00:05:46: aber da ging es
00:05:47: halt nicht mehr.
00:05:49: Das hatte irgendwie so ein bisschen Autopiloten dann gefühlt übernommen.
00:05:53: Ja.
00:05:54: Du hast gerade gesagt, du kannst für dich selber, konntest du vor der Schwangerschaft auch sagen okay zwei drei Tage ich esse mal nichts.
00:05:59: das kennen natürlich viele Immotofobiker die dann ja aus der Angst heraus in diese vermeintliche Sicherheit gehen wollen Ich esse nichts weil dann kann ja nichts passieren und das geht natürlich in der Schwangenschaft.
00:06:12: Da hast du das auch überwinden können?
00:06:14: Also definitiv.
00:06:16: Hat mich direkt ganz viel belesen was braucht man als schwanger?
00:06:20: sowas brauchen das Kind für die Entwicklung usw.
00:06:23: und habe mich dann darüber, hab mir ja so ein bisschen Kompensation geholt.
00:06:26: aber heute kann ich das wieder.
00:06:28: also wenn ich jetzt darauf anlegen würde könnte ich theoretisch auch auf darauf verzichten zu essen aber während den Schwangerschaften auf gar keinen Fall.
00:06:36: da war das gar keine Option weil man würde ja dem Kind schaden
00:06:40: gab es Momente in denen du gedacht hast ach vielleicht schaffe ich das nicht.
00:06:44: Ja ähm als es Richtung Geburt ging Das können natürlich auch nur Menschen verstehen, die mal schwanger waren.
00:06:52: Wie sich das im Körper anfühlt.
00:06:54: Der Magen bekommt immer weniger Raum.
00:06:56: Man ist von paar Happen schon satt und dieses ständige Gefühl von... Da drückt mich jemand auf meinen Magen.
00:07:05: Das war schon wirklich sehr schwer zu ertragen zeitweise.
00:07:08: Und die Angst vor der Geburt?
00:07:09: Ich hatte gar nicht so sehr Angst vor den Schmerzen sowie verständlicher Weise viele andere sondern dass ich mich unter der Gebur übergeben müsste, dass man eigentlich meine größte Angst.
00:07:18: Also im Schwangerschaftsvorbereitungsgroß haben dann alle ihre Ängste mitgeteilt.
00:07:22: Ja, die ist das alles völlig verständliche Ängst und ich habe nur gesagt, ich möchte mich einfach bitte nun nicht übergeben müssen.
00:07:29: Wenn ich doch nur wüsste wann es losgeht, dann würde ich einfach schon vorher stundenlang nix essen damit er einfach nichts da ist und hier beim sagt Nein aber dann weißt du doch dass es dann los geht?
00:07:37: Und dann weisst du doch, dass es fast schon da ist!
00:07:39: Es ist auch ein Stück der Reise und ich denke mir nein Ich nehme jedes Stück dieser Reise gerne mit und den Kauf Bin ich einfach nicht.
00:07:48: Ich hätte alles getan mit irgendwie zu vermeiden und ja das war meine größte Angst, dass das passieren könnte unter der Geburt, was ich mich da übergeben müsste.
00:07:58: Das hat das alles auch sehr überschattet.
00:07:59: so diese Freude darauf dann.
00:08:02: Die Stress natürlich die Geburt noch mal um ein Vielfaches, diese Angst, die man sich als Nicht-Evitophobiker ja kaum vorstellen kann.
00:08:10: Absolut.
00:08:12: Tatsächlich kenne ich aus der Praxis, ich hatte eine Patientin deren Freundin Schwanger war und das Kind bekommen hat.
00:08:17: Und sie sagte dann zu mir in der Sitzung, Martina du kannst dir nicht vorstellen weißt du was meine erste Frage war?
00:08:23: Nicht wie war die Geburt?
00:08:25: Wie sieht das Kind aus?
00:08:27: Ist alles gut gelaufen sondern nur musstest du kotzen?
00:08:30: Und danach war ihr das so peinlicher dass sie das gefragt hat als erste frage.
00:08:35: aber Das ist halt das was ein E-Metopobiker so sehr beschäftigt und deshalb ja So liebt dass du das heute hier teilst.
00:08:41: auch diese Ängste die du dort hattest Ja Nein.
00:08:48: Ich weiß, wenn ich die Frage jetzt nicht stelle, dann bekomme ich ganz viele Nachfragen.
00:08:52: Nein,
00:08:53: nein, nein habe ich nicht.
00:08:55: Ich habe wirklich alles daran gesetzt dass das nicht passiert.
00:08:58: also viele behaupten mir man kann da nichts einsetzen aber doch man kann dagegen ankämpfen.
00:09:04: und bei meiner zweiter Abut von meiner Tochter war es wirklich ganz knapp muss ich ehrlich sagen.
00:09:09: aber da ging es auch einfach super schnell.
00:09:12: Da weiß ich auch nur wie ich Liege und schmerzen habe.
00:09:15: Und alle sich halt um diese Schmerzen kümmern, ich sag ist egal.
00:09:19: Ich hab mich einfach so schlecht und ich hab so Angst.
00:09:21: Ich möchte mich nicht übergeben.
00:09:23: Mein Mann damals, der Papa meiner Tochter sagt auch das wird nicht passieren.
00:09:26: alles ist gut und ich bin da.
00:09:28: aber Gott sei Dank wusstet er in dem moment wie schlimm das für mich ist
00:09:31: Ja
00:09:32: und dass das eigentlich den haupteil der panik ausgemacht hat und alles andere.
00:09:35: ich habe meine hebe mit völlig vertraut.
00:09:37: Die war superkompetent und ich war ganz sicher, dass sich bei der enden besten Hände binden.
00:09:41: Dass meine Tochter das super machen werden, dass wir das so schaffen.
00:09:45: aber ich hatte solche Angst, dass das passieren würde und es ist trotzdem nicht passiert.
00:09:49: also da war ich wirklich auch sehr erleichtert.
00:09:52: drüber muss es sein ja.
00:09:55: Und dann kommt ja irgendwann die Realität.
00:09:57: Die Realität ist die Geburt da ne?
00:09:59: Die Geburt ist da und dann ist man plötzlich Mama Wie war denn die Zeit nach der Geburt?
00:10:05: Was hat die Emitophobie mit dir als junge Mutter gemacht sozusagen?
00:10:11: Also gar nicht so viel muss ich sagen.
00:10:13: Das erste Jahr von meinem Sohn, also mein Sohn ist das ältere Kind kann ich mich jetzt gar nicht richtig daran erinnern.
00:10:21: Ich weiß nur noch dass... Diese Übelkeit war ja dann schon Gott sei Dank vorher weg, aber dass ich einfach froh war wieder mein Magen für mich zu haben und wieder mehr Platz zu haben.
00:10:30: Und wieder das Gefühl zu haben, ich glaube da auch ein bisschen mehr Selbstkontrolle drüber Aber so richtig eingeschränkt hat mich die Immetophobie zu der Zeit.
00:10:38: nicht weil es einfach auch gar kein Thema war.
00:10:40: man ist ja dann so Man hat ja so viele andere Dinge im Kopf und man ist so erfüllt von Liebe Müdigkeit von neuen Dingen und von allem, was da so auf einen zukommt.
00:10:52: Man lernt zu stillen, man nennt das Kind kennen, man lernt sich selbst wieder neu kennen und so weiter... Das ist eine
00:10:57: magische Zeit!
00:10:58: Gerade die erste Zeit ist so magisch mit den Kindern.
00:11:03: Und nach einem Jahr ging es quasi erst los als mein Sohn eins wurde.
00:11:07: Da hat er sich zum ersten Mal übergeben und da bin ich richtig in der Realität angekommen und da hat mich dann auch alles wieder sehr stark eingeholt.
00:11:16: In der Realität heißt, dass Kinder sich übergeben können.
00:11:19: oder was meinst du mit Realität?
00:11:21: Ist
00:11:21: mir natürlich die ganze Zeit bewusst gewesen das passieren kann.
00:11:27: Aber es ist halt nicht passiert.
00:11:29: Es war einfach nicht so.
00:11:30: man konnte das so schön von sich wegschieben und sich entfernhalten von anderen Müttern.
00:11:34: wie sagt ja mein Kind hat sich erbrochen, ja gut dann gehe ich nicht zu dir, dann sehen wir uns in den nächsten zwei Wochen halt mich.
00:11:40: Also diese starke Vermeidungsverhalten hast du schon gehabt.
00:11:42: Du hast im Prinzip schon mit der Emetophobie gelebt, ne?
00:11:48: Immer!
00:11:48: Ich bin sogar einmal ausgezogen als mein Ex-Mann Magen-Darm hatte und die meinen Sohn genommen und gesagt tschüss.
00:11:53: und dann waren wir drei Tage bei meinen Eltern weil ich gesagt habe ich möchte das nicht kommen erst wieder wenn die Wohnung klinisch gereinigt wurde so ungefähr.
00:12:01: aber wenn das eigene Kind sich sein erbricht dann kann man halt nicht mehr weg.
00:12:06: Man haben ja aber kleine Kinder, also so Babys.
00:12:09: Sie speien auch schon ne?
00:12:10: Die spucken immer Milch und so.
00:12:12: das ist aber weiß ich von vielen Betroffenen oftmals nicht so dramatisch.
00:12:17: Das geht schon um sich übergeben.
00:12:18: Und das Spein war für dich auch kein Problem.
00:12:21: Haben beide Gott sei Dank auch sehr wenig gemacht, bin ich alle viel Glück gehabt.
00:12:26: Aber wenn war das ja...das hat ja nichts mit einer Erkrankung zu tun oder was mich dann irgendwo betreffen könnte.
00:12:35: Oder das war ja einfach dann wirklich, dann weiß man der Magen ist noch klein und das ist irgendwo ein Art Reflux mehr als ein Erbrechen, wenn man so möchte.
00:12:43: Nee, das hat mich dann überhaupt nicht großartig mitgenommen.
00:12:47: Schön ist das natürlich auch nicht aber es gehört dann irgendwie auch zu diesem Babyalter zu dieser Zeit dazu.
00:12:54: Aber dann nehmen wir uns doch gerne mal in die Zeit mit Wo der dann ja wurde, sich das erste Mal übergeben hat und wie sich die Emitophobie ganz konkret in deinem Alltag mit einem kleinen Kind gezeigt hat.
00:13:09: Wie hat sie dein Leben eingeschränkt oder welche Situationen mit kleinem Kind hast du vermieden?
00:13:13: Also vielleicht kannst du da noch mal so ein bisschen zurückgehen in diese Zeit.
00:13:19: Mein Sohn war gerade ein Jahr alt, wir hatten einen Babyfroh mit Kamera und dann sehe ich wie er sich hinsetzt im Bett.
00:13:25: Und sehe und höre gleichzeitig wieder die Sicherheit erbricht.
00:13:28: Da ist für mich wirklich so eine kleine innere Welt zusammengebrochen weil wie gesagt natürlich ist mir bewusst dass das passieren kann aber es ist halt passiert und wusste aber du kannst ja jetzt nicht einfach auf dem Sofa sitzen bleiben beim Kind sich selbst überlassen, um Gottes Willen.
00:13:44: Also geht man natürlich hin und kümmert sich um Macht-und-Tut.
00:13:46: Aber von diesem Moment an war diese Realität einfach so anders.
00:13:51: Und das Schlimme war ... Das ist dabei nicht geblieben.
00:13:54: Es war eine ganz schlimme Zeit für uns alle weil mein Sohn hat dann vier Wochen lang oder sogar noch länger.
00:14:00: fast jede Nacht musste der sich erbrechen oder hat ganz viel gewürgt und wir wissen bis heute nicht was das war.
00:14:06: also keiner konnte uns das sagen.
00:14:08: Ich bin nicht gerade geworden, mein Ex-Mann ist nicht gerade worden.
00:14:11: Niemand in seiner Umgebung hat sich irgendwie angesteckt.
00:14:14: Es war immer nur nachts.
00:14:15: Es waren nie tagsüber.
00:14:16: Tagsüber war alles gut und ich hatte nachher schon wirklich Panik wenn die Sonne unterging.
00:14:23: Und ich mir dachte gleich geht's wieder los.
00:14:25: Gleich geht es wieder los?
00:14:26: Was ist da los?
00:14:27: Warum ist das so?
00:14:28: Wir waren beim Arzt, wir waren im Krankenhaus wo das auch passiert ist.
00:14:32: In Anführungsstrichen Gott sei Dank weil man kommt sicher nachher vor als ob man sich reinsteigert Weil man halt die E-Metopobie hat, denkt man ja immer vielleicht reagiere ich über.
00:14:41: Vielleicht würde eine Mutter, die das nicht hat, dass ganz entspannt alle sehen.
00:14:45: Vielleicht bin ich das Problem.
00:14:47: Aber es war wirklich schlimm und irgendwann hat's einfach aufgehört.
00:14:53: Und keiner weiß bis heute nicht was das eigentlich war.
00:14:58: Wie hat
00:14:58: dann der Kleine das verkraftet?
00:14:59: Für den auch anstrengend oder hat er das einfach gemacht und dann weiter geschlafen?
00:15:03: Ja, der hat
00:15:05: das gemacht.
00:15:08: kann ich jetzt gar nicht sagen, dass ihnen das groß irgendwie erschüttert hätte.
00:15:12: Also
00:15:12: auch keine Schmerzen oder so, dass man irgendwie denkt, es hat Kohle können oder so sondern einfach nur das musste raus und dann war's gut?
00:15:18: Ja, nee, das stimmt doch auch nicht.
00:15:19: genau jetzt wo ich mich da jetzt... ja ne sicherlich Kinder sind dann auch weinerlicher logischerweise Und als wir im Krankenhaus waren, da hatte er auch sehr viel geweint wenn ich da jetzt mich noch mal dran erinnert, nein er hat zwar sehr viel beweint und geschrien.
00:15:33: Darum sind hier zu der Zeit davon ausgegangen, dass in der Zolliakie haben könnte.
00:15:36: Das ist ein typisches Alter wo Kinder sowas dann manifestieren weil sie dann ja auch längere Zeit schon bei Kost bekommen oder schon mehr essen als nur die nicht mehr nur vom Muttermilch leben hat sich Gott sei Dank mich bestätigt.
00:15:49: er muss uns an einem halben Jahr lang auch den Themen frei leben um das auszuschließen.
00:15:53: aber irgendwann hat sich das so verlaufen und dann ging es auch wieder.
00:15:58: Aber das war so der erste Das erste Mal und dann direkt so heftig.
00:16:03: Ja, das war schon wirklich eine
00:16:05: große Probe.
00:16:07: Also da habe ich auch wirklich abends teilweise es war im Sommer.
00:16:11: Es war sehr warm zu der Zeit auf dem Balkon mit ihm gesessen nachts weil ich dachte Ich bin lieber immer draußen wenn mir schlecht geht.
00:16:19: Da fühle ich mich irgendwie freier, da fühlte ich mich besser und dachte vielleicht geht's ihm dann auch so wo wir dann auch wirklich gesessen haben und einfach nur geweint hab.
00:16:26: Weil ich dachte ich schaffe das einfach nicht.
00:16:28: Die Kalt hat nicht mehr aus.
00:16:30: Und dann kommen mir auch so Schuldgefühle, weil man sich denkt meinem Kind geht schlecht.
00:16:34: Ich habe gar keinen Recht dass es mir jetzt schlecht geht.
00:16:36: ich muss stark sein ich muss... ihm ja vermitteln das alles in Ordnung ist und alles gut wird.
00:16:41: und ich glaube das hab' ich auch weitestgehend geschafft.
00:16:45: aber Man hofft ja dann immer dass das Außen nicht so mitbekommt wie's im Inneren eigentlich aussieht Dass man da eigentlich richtig am Limit ist oder schon über die Grenze gegangen ist.
00:16:54: schon lange lange lange.
00:16:56: Wie sahs denn in deinem Inneren aus?
00:16:58: Ja schlimm ganz.
00:17:01: Man hat Schuldgefühle, man hat Angst ums Kind.
00:17:04: Man hat Angst und sich selbst.
00:17:06: Wenn ich doch noch krank werde, wenn es mich noch trifft, dann weckt man mein Gott, wie egoistisch bist du eigentlich?
00:17:11: Dein Kind geht schließlich schlecht.
00:17:13: Und das Menschen zu vermitteln, die sich deshalb auch mitbekommen von außen ist einfach quasi unmöglich so sagen Ich übernehme die Verantwortung und bin da und mache was ich kann aber dennoch habe ich diese panische Angst gleichzeitig in mir.
00:17:30: Deswegen mache ich mir nicht weniger Sorgen um mein Kind.
00:17:33: Mein Kinder gehört meine ganze Liebe, meinen Kindern gehört mein ganzes Herz und trotzdem sind sie gleichzeitig auch mein größter Träger.
00:17:40: Und das geht mit so großen Schuldgefühlen einher was das Ganze nochmal wieder schlimmer macht.
00:17:45: Und auch irgendwo man Sorge hat dass man dann als schlechte Mutter da steht oder das Recht aberkannt bekommt, dass man eine gute Mutter ist besonders wenn er noch alleine ziehen ist wo man ja häufig noch mehr das Gefühl hat bessere Leistungen bringen zu müssen noch ne bessere Mutter zu sein mehr zu kompensieren
00:17:59: Aber von außen ist halt echt schwer zu verstehen, ne?
00:18:02: Deshalb machen wir ja auch diesen Podcast.
00:18:04: Und
00:18:05: ich glaub grad als Mutter, weil man ja dann immer den hohen Anspruch an sich hat... Ich muss da sein, ich hab' da diese Rolle, die ich in den Vierundzwanzigsten zu erfüllen habe und kann's aber eigentlich nicht.
00:18:19: Ich tue es aber trotzdem!
00:18:20: Das macht ja auch was mit einem so,
00:18:21: ne?!
00:18:22: Jetzt könnte ich mir vorstellen, dass der eine oder andere Zuhörer denkt.
00:18:25: Ja aber im Grunde genommen hast du das doch dann vier Wochen lang immer wieder und wieder erfahren.
00:18:30: also so nach der Expositionstheorie ja?
00:18:33: Also immer wieder dich dem Thema auseinander geht es dann müsste doch irgendwann weggehen Dann müsstest auch dein Gehirn irgendwann verstehen ist doch gar nicht gefährlich.
00:18:41: Das ist ja das was so weshalb Ich auch glaube dass Exposition alleine häufig nicht hilft weil sonst wäre das ja bei dir vielleicht auch passiert.
00:18:53: Die Idee hatte ich damals auch, dass man es vielleicht darüber besser werden könnte.
00:18:58: Es war auch zeitweise so...
00:19:01: Ich glaube das ist ein Schaf oder?
00:19:04: Du
00:19:05: hast meine Uhr blöckst.
00:19:07: Du
00:19:08: machst jede Stunde ein anderes Tier.
00:19:15: Wo war ich denn jetzt?
00:19:15: Ja genau!
00:19:17: Es war tatsächlich so, dass es zwischenzeitlich besser war innerhalb dieser vier Wochen, dass ich da besser mit umgehen konnte hat aber für die Zeit danach nichts gebracht.
00:19:29: Also ich kann jetzt nicht sagen das dann ein halbes Jahr später hatte man so einen tatsächlich mal Magen-Darm, dass es dann irgendwie besser gewesen wäre.
00:19:36: also das kann ich wirklich für mich persönlich jetzt nicht bestätigen.
00:19:39: Ich hoffe, dass Menschen gibt bei denen das so ist.
00:19:41: Ich gehöre leider nicht dazu.
00:19:43: Ja Wie ist es denn dann weitergegangen?
00:19:46: War das schon der Wendepunkt wo du gedacht hast Du müsstest was verändern oder Da gab es noch eine Zeit dazwischen.
00:19:54: Hast du das erst nochmal so durchgestanden und funktioniert oder?
00:19:58: Genau, man hat durchgestattet, man ist Mama von einem Baby und räumt sich halt selber nicht wirklich Zeit ein und verdrängt ganz viel weil man funktioniert ja trotzdem irgendwie doch.
00:20:13: Und dann hatte ich ja auch noch zu dem Zeitpunkt meinen Mann an meiner Seite, der damit ja immer sehr entspannt umgegangen ist und da auch wirklich so große Spitze für mich war.
00:20:21: Kann ich gar nicht anders sagen?
00:20:25: Dann ist diese Situation vorbei und man verdrängt vergisst ein Stück weit wie schlimm es wirklich war und versucht zu sein Alltag wieder irgendwie hinzukriegen bis dann der nächste Vorfall kommt.
00:20:35: Ja, Kira zwischen diesen Vorfällen hattest du ... hat das auch deinen Alltag belastet oder hast du dir gar keine Gedanken?
00:20:42: gemacht.
00:20:44: Ich mache mir immer Gedanken, wenn man denkt irgendwie so.
00:20:48: also ich denke mir immer das ist völlig logisch aber es ist natürlich nicht für Menschen die das nicht haben oder nicht kennen.
00:20:54: doch man macht sich immer die Gedanken.
00:20:56: aber wenn man wenn man so vergleicht in so eine Akkursphase ist man vielleicht bei der Intensität dieser Gedanken beinahe acht bis zehn und im Alltag ist man dann so bei nach vier bis fünf würde ich vielleicht eher sagen Aber die Dacken sind immer da, man macht sich immer Gedanken.
00:21:13: Was
00:21:13: waren dir Alltagssituationen?
00:21:15: Genau!
00:21:16: Welche Situation hast du vermieden?
00:21:17: oder wo hast du dir diese Gedanken gemacht?
00:21:19: Also darf er in Kindergarten?
00:21:22: Da war ja noch eins, da ist er irgendwo hingegangen und bei mir.
00:21:26: Dann fängt es schon an wenn Besuch kommt und sie sagen ich habe mich letzte Woche mal übergeben aber jetzt geht's mir wieder gut.
00:21:33: Darf ich dein Baby auf den Arm nehmen?
00:21:34: Nein.
00:21:36: Das tut mir leid.
00:21:38: oder Kinder nehmen mir einfach gerne alles in den Mund.
00:21:42: Und ja, da dann nicht immer zu sagen, nein darfst du nicht lasten, weil man weiß ja auf der einen Seite auch.
00:21:48: wie wichtig das ist, dass sie das auf diese Art und Weise ihre Wahrnehmung schulen usw.
00:21:52: Ist mir ja auch völlig bewusst.
00:21:54: Trotzdem ist dann da einfach die Eidekeerer, die das weiß, wie wichtig es für Kinder ist und das zulässt in einem bestimmten Rahmen und die andere Kehrer, die am liebsten sagen, ne, du sauberst jetzt nicht an!
00:22:07: diesen euren Gegenstand rum, möchte ich einfach nicht oder den inneren Drogen jetzt alles vorher einmal kurz zu desinfizieren.
00:22:13: Was ich natürlich nicht getan habe.
00:22:15: aber dieser Drang ist dann schon da und diese Gedanken hoffentlich geht es gut.
00:22:19: Hoffentlich wird er jetzt nicht krank, hoffentlich haben wir jetzt nicht morgen eine Magen-Dameninfekt weil er jetzt auch daran genuckelt hat.
00:22:26: so Horror-Szenario als er dann so alt war dass er im Einkaufswagen mitzukonnte.
00:22:32: Und ich kacke kurz nach hinten und er sabbert dann diesen Griff da an.
00:22:36: Ich denke mir, oh mein Gott den haben so viele Menschen angefasst habe ich echt überlegt, da so ein Schutz wird zu kaufen.
00:22:42: heute denke ich mir auch mich gottierer ehrlich.
00:22:45: aber das war manso
00:22:47: Situationen
00:22:49: und ich kann euch jeden verstehen der so denkt.
00:22:51: wirklich ich kann es wirklich verstehe ich versteh
00:22:53: das auch.
00:22:55: ja ich verstehe dass auch.
00:22:56: aber ja es gibt einen Weg da ein Stück weit wieder von weg zu kommen.
00:23:00: Ja, andere Mütter sagen, die müssen doch mal Immunsysteme gestärkt werden.
00:23:04: und ich denke mir ja, ich weiß aber nee, bitte nicht!
00:23:09: Wie viel Energie hatte dich das damals gekostet?
00:23:12: so jeden Tag?
00:23:14: Wenn man das überhaupt so...
00:23:15: Also ich kann das aus dieser Zeit wo ich in Anführungsstrichen nur meine Sohn habe, hatte gar nicht mehr so reproduzieren.
00:23:22: Ich weiß dass das definitiv immer da war.
00:23:25: wenn ich diesen Sprung einmal machen darf so richtig, richtig intensiv und kaum auszuhalten war es dann eher als erstes, als sich noch ein zweites Kind dazu gekriegt hat.
00:23:34: Okay, dann lass uns doch da mal hingehen genau!
00:23:36: Genau weil dann war's ja so man hatte schon seinen Sohn der ging auch schon zur Tagesmutter später in den Kindergarten und schläfst alles mögliche mit nach Hause was man sich vorstellen kann an Erkrankungen.
00:23:48: Und man hatten Baby zuhause.
00:23:51: Man schläft noch weniger Nervlich, ja strapaziert möchte ich mal sagen.
00:23:59: Ich glaube aber einfach jede Mutter oder alle Eltern sind dann irgendwo eh schon nicht mehr so stabil in sich wie sie vielleicht mal war.
00:24:12: man hat einfach nicht mehr viele Ressourcen und man hatte eine zweite Schwangerschaft.
00:24:20: ja man hat andere Herausforderungen.
00:24:22: Und da weiß ich, als wenn ich dann in den Kindergarten gekommen bin.
00:24:25: Ein Kindergartner ist sowieso so ein riesiger Trigger für Menschen mit dem Metrophobie.
00:24:29: Da hängt ja dieses Schild... Magen da!
00:24:32: Das berühmte Schild,
00:24:33: ja.
00:24:34: Ich möchte am liebsten meinen Kind nehmen und sagen tschüss, wir gehen.
00:24:37: Wir kommen erst wieder, wenn das hier nicht mehr rumgeht.
00:24:39: Das macht man aber auch nicht, weil kann man halt einfach nicht machen.
00:24:45: Ich kann jetzt nicht jedes Mal, wenn mein Kind wieder nach Hause nimmt, immer irgendein Schild.
00:24:51: Diese Sorgen, die man hat und diese Gedanken, wie man hat.
00:24:54: Die waren dann wirklich für mich so vereinnahmend dass es echt Phasen wäre wo ich nichts anderes mehr denken konnte außer Wie kriege ich meine Kinder ernährt?
00:25:06: Wie sorge ich dafür das es den gut geht, dass sie sich geliebt fühlen?
00:25:09: aber alles andere drehte sich nur noch und hundertprozentig Darum.
00:25:14: hoffentlich wird keiner von der Bein krank.
00:25:15: Hoffentlich muss ich heute Nacht keine übergeben.
00:25:17: Hoffentlich werde ich nicht krank.
00:25:19: Was kann ich tun, damit das nicht passiert?
00:25:22: Was mache ich wenn das passiert.
00:25:24: Wie gehe ich dann da mit um?
00:25:26: und
00:25:26: das habe mich irgendwann so vereinnahmt.
00:25:28: und dann habe ich gemerkt in kürzester Zeit dass sich gar keine Freude mehr daran hatte.
00:25:34: Nicht daran hat er gar keine freudemämpfung gehabt.
00:25:36: Sogar nicht mehr.
00:25:38: Obwohl ich so unbedingt Mutter werden wollte meine Kinder so über alles auf dieser kompletten Welt liebe.
00:25:44: Trotzdem habe ich keine freude mehr empfunden nur noch nur noch Angst.
00:25:49: Da war nur noch die Angst und dann habe ich dich gefunden.
00:25:54: War das der Punkt?
00:25:55: Also wirklich ganz, ganz fertig nach allem.
00:26:00: Du hast alles geschafft.
00:26:01: eigentlich wenn wir sagen Mensch wow ne Mama Kind eins, Mama Kind zwei, zwei Schwangerschaften geschafft so viel geschafft aber es hat sich halt unglaublich viele Ressourcen gekostet.
00:26:11: Ja und das merkt man erst später, das merke man erst dann wenn man keine mehr hat oder kaum noch welche hat.
00:26:18: Und dann glaube ich ist der Punkt, wobei manchen oder bei vielen dann so ein Wendepunkt ist.
00:26:23: Das muss ja gar keine, wenn man jetzt keine Image probiert hat vielleicht andere Probleme.
00:26:27: Ja?
00:26:29: Keine Ahnung kann gut sein und bei mir war es halt einfach dann der Punkt wo sich diese Angst so ganz fies den Weg nach oben gebahnt hat und gedroht hat alles einfach zu vereinnahmen.
00:26:42: Ich hab dir mal die Geschichte erzählt, als mein Vater in Hamburg im Krankenhaus lag und wir uns alle große Sorgen gemacht haben.
00:26:48: Und ich mir sicherlich auch große Sorren, ich dich meinen Papa sehr trotz...ich habe mir jetzt große Sorben gemacht!
00:26:53: Und am Tag vor seiner OP stand da wieder dieses Schild.
00:26:57: Ich hatte Geburtstag an diesem Tag und ich habe keine Freude über meinen Geburtstag gefahren oder gehabt.
00:27:05: Kaum noch Gedanken für meinen, wie es meinem Vater geht.
00:27:08: Da schäme ich mich zu Tode darüber weil ich mir natürlich Sorgen meinen Vater mache wenn der operiert wird.
00:27:13: aber Ich wollte am nächsten Tag zu ihm fahren nach Hamburg der Putte operieren mit meiner Tochter im Zug und ich konnte nur daran denken Wie überlebe ich diese Zugfahrt?
00:27:23: Hoffentlich übergibt die sich nicht während ich in diesem Zug sitze.
00:27:27: Das war alles woran ich gedacht habe
00:27:29: Und das noch mal zur Vertiefung, weil du das Schild im Kindergarten gesehen hast.
00:27:33: Nur wegen dem Schild?
00:27:34: Nicht
00:27:34: weil in deiner Familie schon mal ein Darm rumging, sondern weil es einen Schild beim Kindergaten gehabt hat.
00:27:40: und dann musst du sagen, du hast meinen höchsten Respekt, Kira!
00:27:44: Du hast das Kind im Kindergartens gehabt, du bist mit dem Kind... Du hast dich in den Zug gesetzt, ich weiß nicht wie lange man nach Hamburg gefahren fährt.
00:27:53: Du hast alles gemacht, also du bist
00:27:56: immer
00:27:57: Immer immer wieder und immer weiter in diesem funktionierenden Funktionalen Betrieb übergegangen, übergewachsen.
00:28:05: Du hast das alles gemacht mit hohem Respekt.
00:28:07: ja trotz dieser Gedanken, dieser Ja fast Zwangsgedanken würde man heute sagen.
00:28:15: Und das war einfach so ein... Das war der Punkt.
00:28:18: da gibt's auch noch Fotos von von diesen Morgen wie ich Geburtstag habe um meine Kinder bei mir im Bett sitzen und mich einfach aussehe.
00:28:24: Niemand der weiß ich nicht, wer gar nicht da ist.
00:28:30: Ich mir gedacht er kann doch nicht sein.
00:28:31: hat man sich so lange darauf bräut kinder zu haben dass man hart geburtstag der papa is krank war hat so viele gedanken im kopf die eigentlich beschäftigen sollten die natürlich auch trotzdem beschäftigen aber immer wieder überschattet werden und immer wieder vereinert werden weggedrängt werden durch diese angst.
00:28:49: dann fühlt man sich Man fühlt sich da einfach auch so schuldig, man fühlt es sich so schlecht wenn man nicht denkt du bist so undankbar.
00:28:55: Und du bist ja so... Ja, so undANKbar deinen Kindern gegenüber diesen Privileg überhaupt Mutter geworden zu sein das ist leider auch Gottes nicht jedem vergönnt.
00:29:04: und dann dein Eltern gegenüber die so viel für mich getan haben und du sitzt hier und deckst nur über dich nach und dann diese Schuld befeuert das ganze nochmal umso doller.
00:29:16: Ja, das spürt man auch jetzt wo du das erzählst.
00:29:19: Dieses Thema Schuld und Scham wie das so da rein spielt oder dass halt wie so ein noch zusätzliches Druckmittel drauf setzt.
00:29:27: Absolut
00:29:28: also ist bis heute auch eines der größten Themen dann neben der Angst ist diese Scham und diese Schuld.
00:29:37: Aber ja, ich bin gefahren und ich bin auch sehr stolz drauf.
00:29:39: Ja
00:29:40: finde ich auch!
00:29:40: Das müssen wir noch mal sagen das sage ich auch immer wieder in der Praxis wenn ihr was tut wo er sozusagen der Angst begegnet ja und ihr macht das dann sagt euch selber Respekt dass ich das getan habe Respekt da sich so mutig war du belobigt euch selber damit es auch bei euch im Inneren ankommt ist ganz wichtig und nicht sagen Ach ja, ist doch normal, dass man mit dem Zog fährt.
00:30:02: Da hab ich halt geschafft, hätte man ja auch schaffen
00:30:03: müssen.".
00:30:04: Damit spielt ihr das so runter?
00:30:05: Ihr müsst euch wirklich wichtig richtig dafür belogen und ... Das wertschätzen!
00:30:11: Diese eigene Wertschätzung.
00:30:12: Weil von außen kommt die nicht so häufig, weil die anderen das nicht wahrnehmen was man da geleistet hat, ne?
00:30:17: Und ich bin auch froh, dass ich gefahren bin, weil es... Ich bin ja nicht in den Urlaub gefahren, sondern ich bin ja zu meinem Vater ins Fahrt.
00:30:22: Ja zum Papa, ja.
00:30:23: Ich bin heute noch super froh ,dass wir das gemacht haben, weil's am Ende auf eine ganz skurrile Art und Weise ein wirklich schönes Wochenende war, weil wir einfach da als Familie waren und für ihn da sein konnten.
00:30:34: Und er hoffentlich auch dann gemerkt hat wie wichtig das alles eher für uns ist.
00:30:38: Das war mir im Nachhinein bis heute noch total wichtig dass wir das alle als Familie dann auch so hingekriegt haben.
00:30:44: Jetzt
00:30:47: haben wir sehr viel über dieses Ereignis gesprochen.
00:30:48: War das der Auslöser für dich zu sagen jetzt muss ich was verändern?
00:30:51: Ich musste mal mein Thema angehen auch wenn ich mich da sonst immer durchschlängeln konnte.
00:30:58: Absolut.
00:30:59: Das war so eine ganze Phase, weil ja nicht nur dieses ein Ereignis das war ja dann schon Wochen vorher baute sich das auf und dann kommt der Herbst, das war im Oktober, dann kommt er Herbst zu Herbst.
00:31:10: Der Winter ist sowieso immer ne sehr schwierige Zeit, weil da die ganzen gefühlt Magen haben Infekte nur so Sprießen in den Kitas oder dem Kindergarten und dass es sowieso was wo ging man also ich persönlich für mich sehr angucke.
00:31:25: Da habe ich gedacht, ich komme.
00:31:26: Ich weiß nicht, wie ich durch diesen Winter kommen soll wenn ich mir jetzt keine Hilfe hole.
00:31:31: Das war zwanzigundzwanzig oder?
00:31:34: Irgendwie sowas.
00:31:35: Ja zwanziger und dann hab' ich den Kurs bei dir ab November- oder Dezember gemacht.
00:31:46: Auch muss ich noch mal sagen mithilfe meiner Eltern Das ist mir auch ganz wichtig, dass die das auch ernst genommen haben und dann verstanden haben wie schlecht es mir wirklich geht.
00:31:57: Und diesen Support von meinem damals Mann und meinen Eltern zu haben, dass das auch einfach ernst genommen wird und das hat auch echt geholfen zurzeit.
00:32:08: Du hast den Kurs gemacht dieser Kurs da kann man sich ja andere Podcasts auch so anhören.
00:32:12: müssen wir vielleicht jetzt gar nicht so tief drauf eingehen der geht halt über sechs Wochen bleibt ein halbes Jahr offen.
00:32:19: Es ist ein Online-Kurs in Kombination mit Einzelthemen oder mit einzelnen Terminen.
00:32:26: Also wer sich dafür interessiert, dann stellen wir unten so einen Link in die Caption oder guckt einfach auf meiner Webseite nach weil mich würde ganz sehr interessieren was ich für dich also sei da und möchte etwas über den Kurs erzählen.
00:32:38: aber ansonsten würde mich interessieren Was hat sich verändert wenn du heute zurückblickst?
00:32:43: Wenn du die Entwicklung heute ansiehst was ist heute vielleicht im Alltag bei dir anders?
00:32:47: Oder wie gehst Du heute mit Unsicherheiten um?
00:32:51: Ich wollte dich da jetzt nicht abügeln, aber.
00:32:53: Nein nein völlig in Ordnung.
00:32:55: ich muss sogar überlegen weil das ja auch schon so lange her ist und viele von den Inhalten gehen so in den Alltag über.
00:33:03: also irgendwie diese Übungen habe ich immer wieder gemacht als eine verschiedene Module mit verschiedenen Übungel mit verschiedenen Reisen mit verschiedenen Gedanken ansetzen usw.. Therapeuten, Ärgotherapeutin.
00:33:15: Aber da bin ich auch super offen für sowas und hab die wirklich so immer einen Alltag integriert.
00:33:20: also ich habe verschiedene Ansätze hier bei mir in der Wohnung heute noch hängen und guckt mir zwischendurch an ja diese Schnecke habe ich ja heiße auf Schnecke.
00:33:31: Wir haben sie immer Schnecke genannt und ich habe tatsächlich jetzt in der Zwischenzeit eine Patientin hat mir eine Schnecke gemalt.
00:33:36: Ich habe sogar ne deutsche und ne englische.
00:33:38: Ich schick dir die Siehst du mich ganz schön, weil die immer gesagt hat Du sprichst immer von der Schnecke.
00:33:42: Aber das ist doch irgendwie gar keine Schnecke!
00:33:44: Das ist doch nur ein Kreis.
00:33:46: Ja genau.
00:33:47: Also ich habe mir dieselbe auch aufgemalt oder gezeichnet und in der Innenseite von meinem Küchenstang geklebt.
00:33:54: und morgens wenn ich dann brote Schmier dann guck ich mir die regelmäßig an und fühl da mal so hin.
00:34:00: Wir haben damals ja auch verschiedene Situationen herausgearbeitet, die wir dann mehr oder weniger dafür verantwortlich machen konnten oder den den startschuss sozusagen für die imitophobie gefunden haben.
00:34:10: damit habe ich viel gearbeitet immer wieder am alltag durchgegangen wenn mir nicht gut geht hab ich unsere affirmation bin ich durch gegangen.
00:34:16: das mache ich heute auch.
00:34:17: Wenn ich in stresseituation kommen aber da sind alles sachen, die die haben sich so in mein alltag integriert aber
00:34:23: wunderbar oder
00:34:25: ja so soll es eigentlich sein weil sechs wochen kurs ist toll.
00:34:29: aber wenn man nachher weiter verfolgt dann Flach dieser Effekt irgendwann ab.
00:34:34: Da muss man dranbleiben, für sich raussuchen was hat mir am meisten geholfen?
00:34:39: Genau!
00:34:40: Und dann da weitermachen einfach und das immer wieder rauskramen wenn es nötig ist.
00:34:45: Ja es ist hart ja es ist anstrengend und man speifelt aber dennoch überwiegt die positive Seite bei Weitem Die Freude die jemand an den Kindern hat die Liebe die da ist die Verbindung die da alles dieses Glück darüber zu haben, dass man zwei gesunde Kinder hat und die aufwachsen sehen darf.
00:35:06: Dass man da einfach jeden Tag zusammen ist und Herausforderungen zusammen bewältigt, ist einfach so viel Mehrwert und so viel präsenter ja auch jeden Tag als diese Angst.
00:35:18: Die ist zwar da aber mit der lebt man irgendwie ... die muss man irgendwie akzeptieren das sie da ist... Aber die überschattet das Ganze jetzt nicht!
00:35:29: Dafür ist der Rest einfach zu schön.
00:35:31: Und ja, ich hoffe einfach für die Menschen, die diesen Wunsch in sich tragen, dass sie das schaffen, diesen Weg zu gehen und das erleben dürfen.
00:35:39: Da kann ich auch nur sagen selbst wenn dann der Weg nicht so verläuft wie man es geplant hat.
00:35:43: Wie im meinem Fall, dass man dann irgendwann ohne Partner, dass die meiste Zeit bewältigt, selbst dann wird man feststellen, dass wir das schaffen und dass man das kann.
00:35:54: Das gibt einem dann auch wiederum ein ganz gutes Gefühl denn durch die Trennung habe eine ganz große Vermeidungsstrategie verloren.
00:36:03: Also mein Ex-Mann war ja auch zusätzlich daneben, da neben das dann auch mein Mann war, weil er auch irgendwo eine Kompensationsstrategies von mir und durch ihn konnte ich ja auch viele Situationen vermeiden.
00:36:14: Das weiß er auch, das wird er wahrscheinlich auch genauso unterschreiben.
00:36:18: aber da habe ich natürlich auch gedacht es geht der jetzt sieht er aus super.
00:36:21: was mache ich denn jetzt wenn die Kinder krank werden?
00:36:23: Da war natürlich nicht der erste Gedanke aber es war auch ein Gedankel.
00:36:27: Und dann kommt man in die Situation, die Kinder werden krank und man sitzt da.
00:36:31: Aber man handelt und man tut es einfach weil der Job ist.
00:36:36: Weil man's macht und dann wächst man halt auch über sich hinaus und merkt wow das kann ich, das schaffe ich, ich krieg das hin wenn ich muss!
00:36:45: Wenn man aber merkt dass man an seine Grenzen kommt, da kann ich dann wieder nur empfehlen sich das Dorf zu bauen nicht sich zu schämen um Hilfe zu bitten.
00:36:52: Ich habe auch meinen Ex-Mann um Hilfe gebeten Und ihn gebeten, sie kommen vorbei nachts als beide Kinder krank waren.
00:36:58: Ist völlig in Ordnung kann jeder so machen und ist kein Zeichen von Schwäche.
00:37:02: Ich würde eher sagen ein Zeichen vom Stärke dass man sagt ich brauche der Hilfe und sich die dann auch holt.
00:37:07: Deshalb was wir da bearbeiten ist ja im Prinzip.
00:37:11: natürlich gibt es manchmal nun ursächliches Ereignis oder auch mehrere die sich eingebrannt haben aber häufig ist das was über den Jahre passiert eine Konditionierung Also wie der pflosche Hund.
00:37:21: Man hat sich konditioniert auf, da sagt einer, Kinder sind krank und zack reagiert man so.
00:37:27: Und das was man lernen darf ist diese Konditionierung ja aufzulösen oder eine andere dagegenzusetzen.
00:37:36: Und natürlich ganz viel Nervensystemarbeit zu gucken.
00:37:40: Wie komme ich in meine Ressourcen?
00:37:41: Was kann ich machen um ein Nervensystem grundsätzlich runterzufahren aus dem Stress rauszugehen?
00:37:46: Das sind Sachen... Das ist ein Lebensarbeid, das darf allen ein Leben lang begleiten.
00:37:51: Ich bin ganz glücklich und sehe das auch mit dem Augen zwingen können weil es ja immer mein Tipp macht euch die Übungen, die euch besonders gut tun klebt ihr euch in Küchenschrank, weil den braucht er einfach nur aufzumachen und dann habt ihr die wenn ihr euch dir irgendwo im Handy ablegt und drei Jahre später wisst ihr nicht mal wo das ist.
00:38:06: so ungefähr jetzt haben wir doch über den Kurs gesprochen.
00:38:12: Ja aber wie schön dass du das teilst.
00:38:14: ja Wie ist es denn heute wenn deine Kinder krank werden?
00:38:17: Wie gehst du da heute mit um?
00:38:21: Die Situation hatte ich schon länger nicht mehr, daraus mir gar nicht auszusprechen.
00:38:26: Aber
00:38:28: letztes Jahr war mein Sohn krank und war auch wieder mal so eine skurrile Situation.
00:38:37: Es war auf einer Beerdigung und er kam rein in die Kirche und ich sah ihn und ich kenne ja meine Kinder Und ich bin dann natürlich extrem sensibel für und ich wusste, dass ich ihn gesehen habe.
00:38:47: Das ist nicht gut, da passiert gleich was.
00:38:51: Hört sich das wahrscheinlich ein bisschen verrückt an aber man riecht es ja auch wenn Kinder so etwas haben und ich hab direkt gesagt der muss sich gleich übergeben.
00:39:00: und wir saßen in dieser Kirche und wir mussten noch was vorlesen vorne zusammen.
00:39:05: Wir waren alle furchtbar traurig weil es war die Beerdigung von meiner Oma also eigentlich ist sie auch von meinem Ex-Mann aber für mich ist sie meine Oma gewesen und seiner Ur-Oma, er war einfach auch sehr traurig.
00:39:17: Und dann ist der Punkt... Dann brach man sich ja was mache ich denn jetzt?
00:39:21: Oh Gott!
00:39:21: Und da war ich so damit beschäftigt mir Sorgen darüber zu machen dass das in dieser Kirche passieren könnte, dass ich gar nicht so viel Angst haben konnte weil ich von so vielen anderen Dingen überlagert war sozusagen.
00:39:32: Er musste sich da auch tatsächlich übergeben aber bei meinem ex meinem Auto und nicht bei mir.
00:39:39: Aber dennoch hab ich nachher mit nach Hause genommen und musste dieses Wochenende damit irgendwie dann überstehen.
00:39:45: Aber das habe ich dann ehrlich gesagt ganz gut hingekriegt, indem ich mir dann auch wieder unsere Übungen durch den Kopf abgehen lassen die Affirmationen durchgegangen bin.
00:39:55: Und für mich ist diese Angst davor dass es passiert schlimmer als wenn es passiert ist.
00:40:01: Ich weiß nicht, ob das irgendein Gesinn ergibt?
00:40:03: Ja, das ist so.
00:40:04: Das ist die Angst vor der Angst genau.
00:40:06: Die Angst vor den Angst ist so viel schlimmer.
00:40:08: also wenn es passiert bin ich erst mal in einer Schockstarre.
00:40:11: aber dann kommt man wieder in dieses Funktionieren weil man hat ja einfach keine andere Wache.
00:40:16: Ich kann nicht gehen und sagen ja überlasse ich belasse ich jetzt dir selber hier schau ich war das Wochenende alleine mit den beiden zuhause und Dann kommt man einfach ins funktionieren in irgendeiner Art und Weise.
00:40:27: Und da habe ich ja durch den Kurs und unsere Gespräche, die wir nachher auch noch geführt haben.
00:40:32: Und durch meine gute Freundin, die auch betroffen ist von der Emetophobie einfach dann auch gelernt damit umzugehen.
00:40:38: Und hoffe und glaube auch dass sich meine Kinder das nicht spüren lassen.
00:40:42: Also sie sagen schon ganz klar wenn sie sich übergeben Papa sei deutlich entspannter als Mama.
00:40:48: Da komme ich aber auch niemals dran an dieses Level.
00:40:50: was werde er an den Tag legen kann?
00:40:52: Aber trotzdem mache ich ihnen keine Angst und das ist ja mein Hauptziel sich trotzdem von mir auch beschützt und gehütet fühlen in dem Moment.
00:40:59: Und nicht dann noch denken, oh Gott das muss ich die Mama kümmern bei dir schlecht ist.
00:41:04: Denn da will ich auf gar keinen Fall und glaube aber auch wirklich nicht dass das bei den Kindern so ankommt.
00:41:13: Es ist ja häufig so der... also es ist ja immer ein Gespräch im Erstgespräch schon.
00:41:17: was ist die Erwartungshaltung vom Patienten?
00:41:20: Die Erwartungshaltung Von manchen ist halt, das soll einfach weg sein.
00:41:24: Und wenn man die Podcasts reingehört hat, gibt's das auch?
00:41:26: Dass bei Menschen sagen ... Wenn man sich die Folge mit Florian Harnöhrt sagt, das betrifft mich heute noch null Komma fünf Prozent und sonst manchmal Null Gedanken darum Fliege esse und mache alles wieder wie früher aber Die Bandbreite ist halt sehr groß und das ist mir halt auch wichtig dass hier im podcast so ehrlich und offen und auch mit dir zu zeigen.
00:41:45: Also die angst ist nicht weggezaubert Aber der umgang damit ist vielleicht ein anderer.
00:41:51: Also weg nicht, ich mache mir auch heute Gedanken darüber.
00:41:54: Ich mach die Gedanken sind mein ständiger Begleiter.
00:41:58: Aber sie begleiten mich und sie dominieren mich nicht mehr so wie früher und sie drücken mich meine komplette Stimmung und mein ganzes... Wie soll ich das sagen?
00:42:07: Mein frohsinn!
00:42:08: Mein Glück ist davon nicht mehr überschattet.
00:42:10: Ich hab mich das Gefühl dass ich bin nicht mehr diese Angst.
00:42:15: Ist halt
00:42:17: da.
00:42:18: Aber die darf auch dann mal weg sein und sie darf auch einfach mal gehen.
00:42:21: Und ich habe mich da ja früher auch erzählt manchmal auch echt so Sachen gemacht, weil ich dachte wenn ich jetzt das und das mache, dann passiert es nicht.
00:42:32: Völlig zusammenhangslosen Kram.
00:42:34: Das mache ich aber heute nicht mehr.
00:42:36: also ich merke, da kommt dieser Gedanke.
00:42:38: der sagt mir dann... Ich weiß nicht ist mir echt peinlich dazu zu sagen jetzt aber ich haut mal einfach raus.
00:42:43: Weiß ich nicht, wenn ich heute Abend die Betten beziehe übergibt sich heute nach jemand, weil die Betten sind frisch bezogen.
00:42:49: Macht überhaupt gar keinen Sinn hat keine Kursalität ist mir völlig bewusst.
00:42:53: ich bin selber zu einer Freude.
00:42:55: also ich weiß wie unsinnig das ist und trotzdem habe ich diesen Gedanken.
00:42:59: aber wir beide haben dann zusammen erarbeitet.
00:43:01: der Gedanke darf sein Ich verachte mich da nicht für.
00:43:04: ich dachte nicht mein Gott kira wie verrückt bist du eigentlich ganz wichtig.
00:43:08: ja ich sage mir dann kira dass es deine angst Das hat mich zueinander zu tun mit sie.
00:43:14: jetzt dieses Bett So, da beziehe ich dieses Bett.
00:43:18: Und dann am nächsten Tag war ich auf und es ist nichts passiert und ich denke mir siehst du?
00:43:22: Ja.
00:43:22: Siehst du!
00:43:24: Aber das sind zwar Gedanken die zu Zwangshandlungen kommen können und das ist wirklich... also diese OCD, das ist nicht zu unterschätzen.
00:43:32: Ich habe tatsächlich Patienten, die sagen ach' ich wusste gar nicht dass das nicht auch dazu gehört.
00:43:37: Also diese Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.
00:43:39: Nein, das gehört eigentlich erst mal nicht zu einer Emitophobie.
00:43:42: Das setzt sich dann noch oben drauf und es ist nochmal ein anderes Thema.
00:43:46: und deshalb wenn du da schon gut Also wenn du sagst kommt noch aber ich kann ihm dann hallo sagen und ihn ziehen lassen machst dann trotzdem anders dass ist super richtig ja
00:43:56: Aber auch eigentlich eher seitdem wir gearbeitet haben miteinander
00:43:59: Ja So
00:44:01: sodass das auf jeden Fall auch nicht mehr diesen Beinsluß.
00:44:03: dann hat auf den restlichen Tag dass man denkt, oh Gott jetzt habe ich das und das gemacht.
00:44:06: Jetzt könnte das und was daraus passieren so.
00:44:09: Und es ist auch überhaupt nicht leicht darüber zu sprechen weil man denkt dann sofort die Leute die jetzt zuhören, die halten einen dann für nicht ganz zurechnungsfähig, ne?
00:44:18: Weil man solche Gedanken halt mit sich rum schleppt.
00:44:21: aber also ich arbeite halt immer sehr wertfrei mit meinen Patienten.
00:44:26: Ich finde wenn ich etwas denke da kann ich ja nichts für.
00:44:30: Das hab' ich mir ja nicht ausgesucht.
00:44:32: so Und denken und handeln, sind dann nochmal zwei ganz verschiedene Palschuhe.
00:44:37: Genau.
00:44:38: Puh!
00:44:40: Dann hat sich ja in den letzten Jahren auch einiges privat bei dir verändert?
00:44:44: Du bist heute allein erziehend.
00:44:48: Glaubst du dass das für deine persönliche Entwicklung auch eine Rolle gespielt hat?
00:44:52: Ja absolut.
00:44:54: Also ich bin absolut nicht mehr die gleiche wie vor drei Jahren.
00:45:00: Ich weiß nicht ob du dich daran erinnern kannst aber wir haben im Anfang März zwei tausend dreiundzwanzig hatten wir noch mal ein Gespräch nach dem Kurs.
00:45:10: Und da hast du zu mir gesagt ich soll zu meinem damaligen Mann gehen und ihm sagen, er sich mehr Unterstützung braucht im Alltag und dass ich daraus mehr Ressourcen schöpfen kann um dann auch doch besser mit dieser Angst umgehen zu können.
00:45:22: und ich glaube es war Am nächsten Tag tatsächlich, es war ein Freitag als wir gesprochen haben.
00:45:27: Ich merke mir sowas immer mit Wartag und Samstag hat mein Mann mir dann eröffnet dass er nicht mehr weiß ob das alles noch so kann oder ob das so weitergeht mit uns und so.
00:45:38: Und ich bin so dankbar, dass wir vorher dieses Gespräch hatten und dass wir vorher diesen Gruß gemacht haben.
00:45:45: Der hat mich auch in dieser Zeit sehr geholfen weil's ja auch einfach wie du schon sagtest ums Nervensystem geht sich runterzufahren, runter zu regulieren
00:45:53: Selbstvertrauen zu finden.
00:45:57: Ich kann jetzt nicht voller Stolz behaupten, dass ich ganz souverän durch diese Zeit gesteuert werde.
00:46:02: Nein
00:46:02: wer kann das sagen?
00:46:05: Der soll sich ihr gerne melden.
00:46:08: Es ist eine sehr schwierige Zeit.
00:46:10: Ja
00:46:10: da sind viele, viele Tränen geflossen und
00:46:15: aber
00:46:17: da war auch diese Zeit... Da hatte ich halt... Ich bin halt eher so ein Typ der viel mit Angst wie sich durch Angst äußert.
00:46:23: Manche haben vielleicht Impulskontrollprobleme oder andere, keine Ahnung und ich bin einfach eher so dann der Typ bei dem die Angst gerne mal... ...die Oberhand gewinnt und das war halt in der Phase aus, also Existenzängste, Zukunftsängste und diese Zeit, die war auch sehr viel von Angst geprägt.
00:46:39: auf jeden Fall hat aber auch ein Stück weit dieses Epitophobie verdrängt für eine gewisse Zeit.
00:46:45: Also wir haben da auch mal darüber gesprochen dass ich da zwar zeichnlich das erste Mal in meinem Leben gesagt habe wenn ich könnte Wenn ich nur könnte, um dieses Gefühl von diesem Liebeskummer loszuwerden und dieser Angst der Zukunft mit den Kindern usw.
00:47:00: dann würde ich mich tatsächlich übergeben wenn ich das einfach immer ausbekommen kann.
00:47:04: Wenn ich das irgendwie von mir los kriegen könnte dieses Gefühl.
00:47:07: Ich würde es tatsächlich... Entschuldigung, auskotzen!
00:47:09: Würdest du?
00:47:10: Aber diesen Scherz verstehen wir auch nicht.
00:47:14: Und ich erwähnte gerade, ich habe eine Freundin die das ja auch hat.
00:47:18: Krass, so schlecht geht es dir.
00:47:19: Wow!
00:47:20: Mein Gott, die muss es aber richtig, richtig schlecht
00:47:22: gehen.".
00:47:22: Ich hab gesagt ja... wie voll du verstehst mich?
00:47:24: Du weißt dann von welchem Grad wir hier sprechen.
00:47:30: Aber da kommt man halt auch durch und dann ist das irgendwann durch das Thema
00:47:34: bzw.,
00:47:35: die ist nicht mehr so akut.
00:47:36: und da merkt man, wenn ich das geschafft habe und irgendwie wieder durchgekommen bin,
00:47:42: dann
00:47:42: schaffe ich dann andere auch irgendwie.
00:47:44: Genau.
00:47:45: Was gibt ihr denn heute Stabilität?
00:47:49: Das ist eine gute Frage, da muss ich drüber nachdenken.
00:47:52: Also ich bin eigentlich... Ich habe nie lange Weile, wüsste ich nicht jemals und ich hab viel Struktur im Alltag, der ist geprägt von aufstehen, brutisch mehr arbeiten gehen, Kinder holen, Kinder irgendwo hinbringen mit den Kindern was machen wie das bei allen Müttern so ist oder bei allen Eltern so ist man kommt wenig dazu nachzudenken.
00:48:16: Das ist erstmal für mich schon mal ganz gut grundsätzlich um nicht in grübel leihen zu verfallen.
00:48:21: Aber auch natürlich meine Familie, meine Eltern immer wirklich wirklich immer.
00:48:27: Meine Schwiegermutter.
00:48:29: Ganz meine Eltern also die Großeltern sagen was man so.
00:48:31: die Großaltern sind ein ganz großer Pfeiler in dem Ganzen der die familiären Struktur meiner Freunde einfach gemerkt zu haben in dieser auch in dieser Phase wo es so schlimm war dass man wirklich nie alleine dasteht Dann habe ich auch ein Partner wieder, der auch viel Verständnis an den Tag liegt für alles was da so kommt.
00:48:53: Und man ist ja in so einem sozialen Gefüge und man baut sich so einen Dorf.
00:48:59: Das ist ein nettes Bild!
00:49:01: Man baut es sich ein Dorf?
00:49:02: Ja das braucht ja auch ein Dorfe einfach.
00:49:04: Wenn man dann auch noch alleine damit steht, braucht man nochmal mehr ein Dorff.
00:49:08: Natürlich haben die Kinder trotzdem ihren Papa noch.
00:49:10: Der gehört natürlich auch noch zu dem System dazu.
00:49:12: Den will ich gar nicht ausschließen um Gottes Willen Ja, also da bin ich wirklich eigentlich ganz glücklich und ganz reich mit beschenkt worden.
00:49:20: Kann ich gar nicht anders sagen.
00:49:22: Und mein Job ist auch toll.
00:49:25: Der hilft mir auch immer mal wieder andere Perspektiven einzunehmen weil man da ja auch viel sieht und viele Menschen sieht denen es sehr schlecht geht.
00:49:33: und dann auch darüber wird vielleicht auch manchmal so gehen dass man einfach auch eine gewisse ein gutes Gefühl daraus zieht das man anderen Menschen helfen konnte und dass das einem auch wieder was gibt.
00:49:45: Ja, ich kann das gar, kann ja gar nichts zu sagen.
00:49:47: Ich bin ganz berührt von deinem Dorf und beseelt, wie schön!
00:49:54: Wenn heute eine Frau zuhört die sich wegen ihrer Immetophobie nicht traut Kinder zu bekommen oder als Mutter täglich unter dieser Angst leidest.
00:50:03: was würdest du ihr sagen wollen?
00:50:07: Habe ich vorher schon viel drüber nachgedacht?
00:50:09: wenn ich finde es gerade schwierig also man muss für sich entscheiden möchte ich mutter werden unabhängig vom gesellschaftlichen druck?
00:50:17: das schon mal ganz wichtig.
00:50:18: und wenn ich für mich zu dem schluss komme.
00:50:22: Für mich ist dann dieses diese vorstellung der größere belastung als wunsch.
00:50:27: es hat auch völlig legitim zu sagen, nicht nur wegen der imitophobie auf den anderen gründen also viel anderes.
00:50:34: man muss nicht mama werden um glücklich zu werden aber wenn du Mama werden willst dann wird es sich glücklich machen auch bei einer imitophobia.
00:50:42: trotzdem.
00:50:44: Hört sich das auch plakativ an, aber die Liebe zu den Kindern ist einfach größer als die Angst und ich glaube dass wenn man diesen Herzenswunsch hat, wenn man ihn wirklich hat dann schafft man das auch.
00:50:56: und überwiegen diese schönen Momente, die sind mir glaub ich auch viel bewusster als vielen anderen weil ich denke da russiere ich ja dann auf in schlechten schlimmen Situationen.
00:51:05: Ich glaube dass das für viele gar nicht so ersichtlich ist Aber wenn ich jetzt noch mal vor der Wahl stünde würde ich es auf jeden Fall wieder tun Definitiv.
00:51:15: Auch wenn ich manchmal denke, Gott wie schaffst du das nur alles und hoffentlich werde dich nicht krank?
00:51:21: Und man hat auch schon mal gedacht, was hast du dir da eigentlich bei gedacht, dass du eine gute Mutter sein könntest, wenn wir dann in so Situationen sind wo die Kinder krank sind und man ist überfordert aber das sind ja kleine Momente im Großen und Ganzen
00:51:35: die auch natürlich alle anderen Mütter auch fühlen, ja.
00:51:39: Also auch Müttern, die keine Emitophobie haben, fühlen sich manchmal überfordert mit kranken Kindern und auch mit gesunden Kindern, ja?
00:51:45: Ja, auch
00:51:46: da!
00:51:47: Auch
00:51:49: da!
00:51:49: Definitiv!
00:51:50: Nein aber das waren und definitiv sich Hilfe holen.
00:51:55: Wenn man sagt ich möchte das gerne, aber ich habe Angst das nicht zu schaffen Aber der Wunsch ist da dass man sich Hilfe hole zum Beispiel bei dir und sagt dann gehe ich nicht alleine da durch, dann habe ich jemanden mit dem ich darüber reden kann, der mir hilft sich seinen Partner selbstverständlich ganz offen und ehrlich an zu vertrauen weil er lässt sich auch auf eine Reise ein.
00:52:15: Also der muss halt ja auch mittragen eher oder sie muss es ja auch mittragen dass die Reaktion hier und da mal ein bisschen heftiger ausfallen können auf eine Übelkeit als jetzt bei anderen Menschen zum Beispiel wenn man dieses Dorf hat.
00:52:30: Wenn bei uns jemand krank ist, dann sag ich meiner Mama abends lieg bitte dein Handy ans Bett.
00:52:35: Dass ich dich nachts anrufen kann wenn nicht Hilfe braucht.
00:52:37: und das schäme ich mich auch nicht für weil ich bin alleine mit zwei Kindern Und wenn die beide anfangen sich zu übergeben wäre jeder Mensch überfordert.
00:52:43: Ja Nicht nur ich Auch eine mutter die keine imitophobie und nie einen imitophobia hatte wäre da Ganz dankbar wenn jemand kommt der sie unterstützt und es ist ganz normales Da ja miteinander sein in einer familie
00:52:58: Genau.
00:52:58: Und dafür ist man ja auch eine Familie, ne?
00:53:00: Dass man sich unterstützt.
00:53:04: Das nimmt Druck!
00:53:06: Ja.
00:53:07: Liebe Kera, vielen Dank für deine Offenheit und dafür, dass du das so ehrlich uns an deinem Weg hast teilhaben lassen.
00:53:17: Ich glaube schon, dass Du heute auch vielen Frauen Mut gemacht hast.
00:53:20: Frauen die vielleicht gerade auf einem Punkt stehen, an dem Du vor einigen Jahren vielleicht auch selber gestanden bist.
00:53:27: Ja, und euch liebe Zuhörerinnen und Zuhörer wenn euch diese Folge gefallen hat dann lasst gerne eine Bewertung da.
00:53:33: Und teilt sie vor allen Dingen mit Menschen ja denen diese Folge gut tun könnte.
00:53:38: Wenn es okay ist würde ich gern noch was sagen und zwar ich würde mich gerne über dir dafür bedanken dass du diese Arbeit machst und ich glaube manchmal isst ihr gar nicht klar wie wichtig du für.
00:53:48: also ich kann es nur von mir reden.
00:53:50: Wichtig das für mich gewesen ist mit dir zu arbeiten und auch wenn wir natürlich nicht jeden Tag Kontakt haben Ich folge dir bei Instagram, ich guck mir alles mal an und lehst mir die Sachen durch, die du postest.
00:54:00: Guck mir die Reels an und profitee da enorm von.
00:54:03: Hör mir den Podcast an!
00:54:05: Fühl mich damit viel weniger alleine.
00:54:07: Das ist alles schon toll.
00:54:08: der Kurs war eine ganz große Bereicherung für mich und hat mich wirklich weiter gebracht.
00:54:13: aber das wichtige an der Sache für mich also der Kern der ganzen Sache ist für mich dass es dich gibt und was ich weiß wenn es mal ganz hart auf hart kommt und ich wirklich nicht mehr weiter, weil es in der Phase sein sollte, stecken würde, in der ich denke, ich komme überhaupt nicht mehr weit.
00:54:27: Ich weiß dich!
00:54:28: Ich kann mich an dich wenden, ich kann mich bei dir melden und ich habe jemanden, den mir wirklich helfen kann, in dem Moment mich da wieder aufzubauen um mich zu stärken, um mich da rauszuholen in irgendeiner Form.
00:54:38: Und dieses Wissen alleine schon, dieses Auffangnetz sozusagen zu haben zusätzlich zu dem was man sich selbst in seinem privaten Leben aufbaut ist einfach ganz viel wert und dafür möchte ich dir von Herzen danken.
00:54:51: Ja vielen, vielen lieben Dank!
00:54:52: Achso und dann noch kurzer Hinweis nach dieser Folge kommt wie immer ein Bonus-Track und der ist heute ganz besonders für die vielen Mamas, Mamas Mütter natürlich auch Papas klar ob mit oder ohne Metrophobie genau.
00:55:07: Kira vielen, Vielen Dank.
00:55:08: Danke schön dass ich dabei sein durfte.
00:55:11: Dankeschön.
00:55:11: Tschüss.
00:55:16: Ja, eine kurze Meditation für alle Mamas aber auch natürlich Papas.
00:55:22: Möglicherweise in einer angespannten Situation oder im Stress.
00:55:28: Hm, mach es dir bequem und du musst gar nichts leisten!
00:55:35: Nichts organisieren, an nichts denken.
00:55:39: Schließe wenn du magst für einen Moment die Augen.
00:55:46: Atme einmal tief durch die Nase ein Langsam wieder aus durch den Mund.
00:56:00: Und noch einmal, einatmen und ausatmen.
00:56:10: Lass mit jedem Ausatmen ein kleines Stück Anspannung los!
00:56:19: Stell dir vor du stehst an einem wunderschönen Meer.
00:56:26: das Wasser bewegt sich kleine Wellen kommen und gehen.
00:56:35: manche Wellen sind ruhig Andere etwas stärker, so wie die Tage in deinem Leben.
00:56:46: Manche Tage laufen leicht, andere fühlen sich an wie ein Sturm aus Aufgaben, Verantwortung, Sorgen und Erwartungen.
00:57:03: Doch während du auf das Meer blickst bemerkst du etwas Wichtiges!
00:57:10: Du bist nicht die Welle, du bist der sichere Hafen der Ort, an den alles zurückkehren darf.
00:57:23: Der Ort, der auch dann bestehen bleibt wenn das Wasser etwas unruhig wird.
00:57:33: Vielleicht trägst du gerade viele Gedanken mit dir herum Dinge die noch erledigt werden müssen.
00:57:42: Menschen um die du dich kümmerst Verantwortung die auf deinen Schultern legt.
00:57:55: und während du jetzt weiter ruhig atmest, stellst du dir vor, dass du all diese Gedanken für einen Moment in kleine Boote setzt.
00:58:10: Ein Boot für die Tuduliste ein Boot für den Sorgen ein boot für die Erwartung anderer Menschen.
00:58:29: und nun beobachtest Du wie diese Boote Für einige Minuten ganz langsam auf dem Wasser treiben.
00:58:44: Sie sind noch da, aber du musst sie gerade nicht festhalten – das Meer trägt sie!
00:59:00: Spüre nun wie die warme Sonne deine Schultern berührt.
00:59:07: Genau dort wo so viele Mütter und Väter Lasten tragen.
00:59:17: Die Wärme löst langsam die Anspannung Wie Eis, das in der Frühlingssonne schwelzt.
00:59:28: Deine Schultern dürfen weicher werden.
00:59:34: Dein Nacken darf loslassen, dein Kiefer darf sich entspannen.
00:59:49: Bewege deinen Mund oder deine Zunge im Mund und lass den Kieffer locker.
00:59:59: Vielleicht bemerkst du?
01:00:03: Du musst nicht immer stark sein!
01:00:06: Du darfst auch einfach nur Mensch sein.
01:00:17: Vor dir wächst nun ein großer Alter Baum, tief verwurzelt, stark und ruhig.
01:00:30: Seit vielen Jahren steht er dort – etrotzt Wind und Wetter!
01:00:39: Nicht weil er kämpft sondern weil seine Wurzeln tief in die Erde reichen.
01:00:49: Und genauso wie dieser Baum hast auch du Wurzeln eine Kraft in dir, eine Stärke die schon viele Herausforderungen getragen hat.
01:01:06: Vielleicht vergisst Du das manchmal aber sie ist da genau jetzt!
01:01:15: In diesem Moment lege gedanklich eine Hand auf Dein Herz und sage Dir innerlich ich gebe jeden Tag mein Bestes.
01:01:36: Ich muss nicht perfekt sein, ich darf Pausen machen.
01:01:45: Ich darf freundlich mit mir sein.
01:01:51: Auch ich bin wichtig.
01:01:55: Lass diese Worte einen Moment nachwirken Wie sanfte Wellen die ans Ufer rollen.
01:02:08: Und nun stell dir vor wie du aus diesem sicheren Hafen etwas mitnimmst.
01:02:19: Vielleicht Ruhe vielleicht Kraft vielleicht Gelassenheit Oder einfach nur die Erinnerung daran, dass du mehr bist als deine Aufgaben.
01:02:34: Mehr als deine Verantwortung!
01:02:42: Du bist ein Mensch mit Bedürfnissen, Gefühlen und einer wertvollen inneren Welt.
01:02:52: Atme noch einmal tief ein- und langsam aus.
01:02:57: Spüre den Boden unter dir Wege langsam Hände und Füße Und wenn du bereit bist öffne die Augen.
01:03:09: Nimm dieses Gefühl von Ruhe mit in deinen Tag.
01:03:15: Denn auch mitten im Sturm darfst du immer wieder zu deinem sicheren Hafen zurückkehren!
01:03:25: Ich wünsche dir alles Liebe und Gute, deine
01:03:29: Martina!".
01:03:35: Vielen Dank fürs Zuhören – wir hoffen diese Folge konnte dir helfen.
01:03:39: Wenn du Fragen, Feedback oder Themenvorschläge hast, schicke uns gerne eine Mail an me.atfmad-coaching.de.
01:03:48: Ebenso würden wir uns sehr darüber freuen, wer du den Podcast abonnierst und eine kurze Bewertung hinterlässt.
01:03:54: Danke und bis bald!
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