#35: Nach New York fliegen anstatt in der Angst erstarren – Hilfe durch den Online-Kurs EMUNIS
Shownotes
„Wenn ich heute daran zurückdenke, finde ich es erstaunlich, was so eine kleine Situation mit mir gemacht hat.“ Marina spricht in dieser Folge sehr offen über ihre Emetophobie, die Angst vor Übelkeit und Erbrechen, die sie seit ihrer Kindheit begleitet hat. Heute arbeitet sie als Kita-Leitung, lebt ein gutes, freies, selbstbestimmtes Leben.
In dieser Folge reden wir darüber,
- wie ein auslösende Erlebnis in der Schulzeit ihre Angst geprägt hat
- warum ihr die Verbindung zur Emetophobie erst viel später klar wurde
- wie sich die Angst in der Jugend und im Erwachsenenleben gezeigt hat
- welche Rolle Vermeidung und Kontrolle in ihrem Alltag gespielt haben
- wie sie durch einen therapeutischen Onlinekurs neue Strategien entwickelt hat
- warum eine Flugreise nach New York zum Wendepunkt wurde
- welche Veränderungen sie heute im Alltag deutlich spürt
- und warum sie allen Mut macht: „Bleibt dran – es lohnt sich!“
Lass dich auch davon beindrucken, wie Marina ihren ersten Langstreckenflug nach New York beschreibt – und den Moment, der ihre Angst nachhaltig verändert hat.
Diese Folge ist ein sehr ehrliches Gespräch über Angst, Kontrolle, Veränderung und darüber, dass Entwicklung möglich ist – auch wenn der Weg dahin nicht linear verläuft.
Hier geht es zum Online-Kurs EMUNIS®? Die Abkürzung steht für: Emetophobie Muss Nicht Sein. Das ist dein Hybrid-Kurs mit Online-Therapie gegen Emetophobie, mit mir als persönlicher Begleiterin. EMUNIS® habe ich für alle entwickelt, die sich Veränderung wünschen und zeitlich und räumlich flexibel sein wollen. https://www.effmert-coaching.de/schwerpunkte/emetophobie/emunis
Hier kommst du zu der ebenfalls sehr persönlichen Folge 10 über Spinnenphobie: https://leben-ohne-angst.podigee.io/11-10-angst-und-panik-uberwinden-auswege-in-ein-selbstbestimmtes-leben
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Martina Effmert: Angst vor Übelkeit und Erbrechen – Emetophobie verstehen und überwinden: https://www.humboldt.de/product/9783842642447/angst-vor-uebelkeit-und-erbrechen
Martina Effmert: Mein Kind hat eine Essstörung. https://www.humboldt.de/product/9783842617568/mein-kind-hat-eine-essstoerung
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Dieser Podcast ist eine Produktion von STUDIO VENEZIA – the podcast company: https://www.studiovenezia.de/
Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist für mich nicht vorstellbar gewesen, aus meinem Sitz aufzustehen.
00:00:04: Ich habe mir meine Jacke über den Kopf gezogen und ich hab gezittert wie Espenlaub.
00:00:11: Ich konnte nichts im Flugzeug bis ich gelandet
00:00:13: bin.".
00:00:17: Leben ohne Angst.
00:00:18: Der Podcast wird in alltäglichen Umgang mit Ängsten Mit Martina Eftmann.
00:00:26: Es gibt Geschichten die passen auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen Und genau so eine bringe ich dir heute mit.
00:00:33: Denn wenn du hörst, womit sich mein heutiger Gast seit vielen Jahren zu kämpfen hat dann würdest du vermutlich nicht sofort an eine Frau denken die seit vierzehn Jahren als Erzieherin arbeitet und heute sogar eine Kindertagesstätte leitet.
00:00:50: Marina ist thirty-four Jahre alt.
00:00:52: sie lebt in Niedersachsen hinter der Nähe von Bremen.
00:00:55: Sie ist ein Einzelkind, hat keine eigenen Kinder und ihr Leben wirkt nach außen hin klar strukturiert und stabil.
00:01:02: Und doch begleitete sie lange Zeit eine Angst, die für viele kaum greifbar ist.
00:01:08: Und genau darüber sprechen wir heute über Ehrenweg hinein in die Angst und vor allen Dingen auch wieder hinaus!
00:01:15: Ja wenn man sich ihren Alltag anschaut dann stellt man sich so fast automatisch die Frage wie passt das überhaupt zusammen?
00:01:22: Ein Beruf mit Kindern, mit Nähe oder Situationen die nicht planbar sind und gleichzeitig mit einer Angst mit einer Angst vor Übelkeit und Erbrechen.
00:01:35: Marina selbst beschreibt sich so als wildenstark, aber auch als äußerst sensibel eine Kombination in die Kraft
00:01:42: gibt
00:01:43: und gleichzeitig aber auch dazu führen kann dass man sich vielleicht innerlich manchmal selbst im Weg steht.
00:01:51: ein wichtiger Teil ihres Weges war es auch sich Unterstützung zu holen und ja im Rahmen zum Beispiel von meinem Immuniskurs und darüber werden wir heute ein wenig sprechen, was sich dadurch verändert hat und wie sich für einige Alter heute anfühlt.
00:02:06: Ja seit kurzem, das sagte ich ja einen Tag schon, hat sie zusätzlich die Leitung einer Kita übernommen also noch mehr Verantwortung, d.h.
00:02:12: auch noch mehr Präsenz und gleichzeitig ein ganz eigener innere Entwicklungsweg in ihrer Freizeit.
00:02:21: da findet es die Ausgleich beim Tennis.
00:02:22: Es ist so praktisch so ein Moment von Fokus und Klarheit und ich freue mich wirklich sehr dass sie heute hier so offen über ihre Geschichte spricht.
00:02:30: Also willkommen im Leben ohne Angst Podcast.
00:02:33: Ich bin Martina Effmert, ich führe eine Praxis für Psychotherapie EMDR und Tygnose in Düsseldorf und ich bin Heilpraktikerin Coach und Autorin.
00:02:41: Und vielleicht kennst du mich auch schon?
00:02:43: Wenn nicht dann jetzt und freut ihr auf unser Gespräch.
00:02:45: und ich freue mich auch dass Du hier bist.
00:02:47: und ganz besonders freue ich mich Liebe Marina schön das Du da bist.
00:02:51: Ja hallo Martina!
00:02:53: Ich freue mich hier zu sein.
00:02:54: Danke Das war eine sehr schöne Einleitung.
00:02:58: Na,
00:02:59: das ist gar nicht so einfach wenn man jemanden vorstellen möchte sich ein bisschen zu fokussieren.
00:03:03: aber es freut mich wenn du dich da so viel dafür findest.
00:03:06: Ja doch auf jeden Fall
00:03:07: Super.
00:03:09: Dann nimm uns doch mal mit Mit in die Zeit.
00:03:12: ja
00:03:14: Wenn du sofort den Kurs denkst was war oder wie ist deine Geschichte?
00:03:17: Deine Angst Wie ist das entstanden passiert?
00:03:21: Ja, also bei mir ist es tatsächlich so dass ich die Emitophobie schon seit Kindheit habe.
00:03:28: Es gab da ein Schlüsselerlebnis in der Schule was sich dann rausgestellt hat in dem Immuniskurs wo die E-Mitophobien herkommt.
00:03:40: und ja das hat mich quasi mein ganzes Leben lang begleitet.
00:03:47: Aber das heißt, dass du diese Schlüsserlebnis vorher nicht kanntest?
00:03:51: Also ich habe es zumindest nicht so zugeordnet.
00:03:55: Unterm Strich war's mir wohl bewusst, aber ich hab' nicht hergeleitet dass dadurch wirklich eine Phobie entsteht oder entstehen konnte.
00:04:06: Ja das ist tatsächlich so!
00:04:08: Das ist ja spannend.
00:04:09: und als du das dann...ja wie hast du das für dich festgestellt?
00:04:12: Dass es dadurch entstanden ist?
00:04:14: oder wie ist dir das so klar geworden?
00:04:16: Jetzt sind wir schon mitten tief ganz tief drin.
00:04:19: Dann fangen wir einfach da hinten an, weil das ist ja wirklich interessant.
00:04:23: Das fragen mich ja viele die sagen Mensch ich habe vielleicht gar keinen Schlüsselerlebnis oder ich kann mich nicht erinnern und ich weiß nicht welches und dann geht man ja auf diese Suche.
00:04:32: Woran hast du gemerkt?
00:04:34: Das ist es doch!
00:04:35: Also tatsächlich hab' ich das gemerkt einfach weil ich mich an dieser Situation so gut erinner'n kann und ich war erst sieben und ich bin jetzt vierunddreißig.
00:04:47: Das ist natürlich nicht so gewöhnlich, dass man sich an ein Erlebnis erinnert.
00:04:52: Vor allen Dingen so ein ich sag mal unscheinbares in erster Linie wo man ja sonst nicht mehr so drüber nachdenkt.
00:05:00: das war für mich und ist für mich total präsent gewesen.
00:05:04: Und dadurch war es relativ schnell klar, dass das das Schlüsselerlebnis gewesen sein wird.
00:05:10: Und das ist dir im Rahmen von dem Kurs, da kommen wir ja nachher noch drauf zu sprechen.
00:05:14: Aber im Rahmen der Selbsthygienose oder wie ist es passiert dass sie das auf einmal klar geworden ist?
00:05:19: Ja genau also innerhalb von dem kurs Da wo man sozusagen selber darüber nachdenken muss.
00:05:26: okay Wie ist das passiert?
00:05:28: was könnte gewesen sein dass dich das so be Dass dein Leben so beeinflusst wird?
00:05:34: und dabei ist es dann rausgekommen.
00:05:38: jetzt weiß ich gar nicht weil wir haben das wirklich vorab nicht intensiv besprochen und das erst recht nicht.
00:05:44: Magst du das teilen, was das Erlebnis war oder ist es zu privat?
00:05:48: Nein
00:05:48: natürlich!
00:05:49: Das ist kein Problem.
00:05:50: also es war tatsächlich so.
00:05:52: ich war sieben Jahre alt in der Schule und meine Klassenkameradinnen die neben mir gesessen hat, die hat sich übergeben und ich habe dann dahin geguckt und war theoretisch total entspannt.
00:06:07: Und meine Lehrerin damals hat mich angeschrien und hat dann zu mir gesagt, guck da nicht so hin.
00:06:12: Sonst kotzt du mir gleich auch noch alles voll.
00:06:16: Und damit war das Thema ja schon vollständig für dich sagen.
00:06:24: Puh!
00:06:25: Ja vielen Dank dass Du das teilst.
00:06:28: tatsächlich was in der Praxis recht häufig passiert also... Im Kindergarten, wenn er Zier dann Stress mit habe oder Kinder anschreien.
00:06:42: Wie auch immer der Anschreindruck vielleicht ja nicht aber einfach nur böse gucken oder sagen muss das jetzt sein?
00:06:47: Oder wie konnte das passieren?
00:06:49: oder wie bei dir warum staßst du dort so hin?
00:06:52: also
00:06:53: Ja genau Also und das war tatsächlich ganz, ganz schlimm für mich.
00:06:59: Und ich weiß, ich habe dann viel mit meinen Eltern auch im Rahmen des Kurses darüber gesprochen wie ich das gerade mache was gerade passiert woran ich arbeite.
00:07:09: und da hat meine Mutter zu mir gesagt sie erinnert sich noch an diese Situation wie ich nach Hause gekommen bin geweint hab dass erzählt hab und sie hat das natürlich gar nicht so wahrgenommen und hat mir dann erklärt, ja das kann hier passieren.
00:07:25: Und es ist ja nicht so schlimm.
00:07:27: im Nachgang sagt sie hätte ich gewusst was das mit dir gemacht hat Dann hätte ich da interveniert.
00:07:34: aber das war zu dem Zeitpunkt für Sie gar nicht ersichtlich.
00:07:38: sehr von außen betrachtet auch etwas wo man auch mal drüber weggehen kann Man kann ja auch nicht in jedes Thema immer so ganz tief eintauchen ist doch die Schwierigkeit bei Eltern.
00:07:47: Da habe Ich auch eine eigene Folge zugemacht Wann dramatisiere ich als Eltern was hoch Und wann baggertelisiere ich was?
00:07:54: und diesen Mittelweg dazu finde, ist halt wirklich nicht ganz leicht.
00:07:58: Deshalb also das soll keine Schulzuweisung an die Eltern geben.
00:08:01: Wollen wir gar nicht... Auf
00:08:02: gar keinen Fall!
00:08:02: Ja sind ja froh dass wir das gefunden haben.
00:08:06: Richtig!
00:08:07: Wir sind ja dankbar, dass sich das finden können.
00:08:11: Was hast du dann im Rahmen von der?
00:08:14: Es ist auch interessant, dass deine Mutter sich heute noch dran erinnert.
00:08:17: Dass sie sagt achja da war mal etwas Weil das ja auch sehr hilfreich dann ist.
00:08:21: Ich krieg echt Gänsehaut, ich find' das immer ... Geht da immer auch so mit?
00:08:26: Und als du das im Rahmen von dem Kurs für dich entdeckt hast und ja noch mal wiedergespiegelt hast mit deinen Eltern, wie konntest du das dann bearbeiten?
00:08:36: Also tatsächlich habe ich es bearbeitet, indem ich mir selber gesagt hab... Das ist vielleicht ein bisschen platt aber meine Gefühle dahinter waren okay!
00:08:49: Und da habe ich viel mit mir selber auch zu kämpfen gehabt, um diese Situation ein bisschen niedrigschwelliger in meinem Kopf zu lassen und nicht immer wieder so hochzuheben.
00:09:02: Das war so das was ich damit genommen hab dann.
00:09:06: Und heute ist es wenn du heute dran denkst?
00:09:09: Wenn ich heute daran denke tatsächlich finde ich es erstaunlich was so eine kleine Situation mit mir gemacht hat.
00:09:18: Also das ist das, was ich auch gerade jetzt in meinem Job natürlich immer im Hinterkopf habe.
00:09:25: Ich weiß ja dass es manchmal sehr schwer ist grade also für mich nicht mir einen massiven Ekel anmerken zu lassen.
00:09:37: Ich verlass dann lieber Räume und sag okay, das funktioniert nicht!
00:09:42: Ich kann das nicht abgrenzen Aber hat mich tatsächlich auch immer wieder und meine Kollegen auch, immer wieder dazu bewegt zu sagen hey versuch euch das nicht so doll anmerken zu lassen.
00:09:54: Das kann ganz viel machen.
00:09:58: Also unterm Strich hat es mir für meine Arbeit geholfen.
00:10:03: Okay, jetzt sind wir so ganz tief schon in diese Behandlung eingestiegen.
00:10:07: Das stimmt!
00:10:08: Aber es ist gar nicht schlimm.
00:10:09: also ich sage mal so wie's kommt so kommt das.
00:10:11: vielleicht magst du trotzdem noch mal erklären oder erzählen Wie hat sich denn diese Angst bei dir so ganz konkret gezeigt?
00:10:17: Also dass das gehabt als zu sieben war ist mit deinen Eltern auch besprochen weil dieses Erlebnis aber dann war ja wahrscheinlich auch erst einmal ein bisschen sozusagen Alles in Ordnung oder wie man hat sich das gezeigt.
00:10:29: also Ich würde sagen dass es zum ersten Mal Ja, größer geworden ist in der Teenagerzeit.
00:10:39: Weil da natürlich Partys, Alkohol also ganz viele Situationen, in denen man mit Erbrechene konfrontiert wird stattfinden.
00:10:50: und bei mir war es dann tatsächlich so dass ich einfach von den Parties... Ich war dann da!
00:10:56: Ich habe mich gezwungen bin dahin gegangen Das hört
00:11:00: sich ja ganz richtig an.
00:11:02: Ja, genau!
00:11:04: Und bin dann aber immer gegangen bevor die Stimmung kippte.
00:11:07: Bevor es zu lustig wurde sozusagen?
00:11:10: Genau, bevor es so lustig war, bin ich nach Hause gegangen oder wenn ich gemerkt habe okay da ist jetzt jemand dem geht's nicht mehr gut.
00:11:18: Dann bin ich auch nach Hause gefahren schnell weg Und bei mir ist ja wie gesagt das Problem nicht, ich habe keine Angst mich selber zu erbrechen sondern ich hab Angst dass andere sich erbrechten.
00:11:29: Ja würde ich ganz gern was dazu erläutern weil das ich auch oft gefragt werde.
00:11:34: wie ist denn das wenn das bei mir nur so ist oder nur so?
00:11:37: es vielfach hat's ja mit Kontrollverlust zu tun und häufig dann sagen wir ja aber ich selber kann das ja irgendwie noch kontinuieren.
00:11:44: also ich kenne ja meinen Körper aber so ein Kind oder einen Betrunkener ist für mich vollkommen unberechenbar und deshalb ist es sehr häufig dass Emetophobie-Kranke wirklich der Entgegenau auch häufig die eigenen Kinder sind, weil das so unberechenbar ist.
00:11:58: Konntest du den Leuten mitnehmen wenn sie betrunken waren oder warst du eher der Fahrer?
00:12:02: Nein,
00:12:03: okay gut.
00:12:05: Auf gar keinen Fall!
00:12:07: Also das ist tatsächlich auch etwas was mir heute noch sehr schwer fällt.
00:12:12: Das muss man schon sagen mein Mann muss immer andere Mitfahrgelegenheiten finden.
00:12:19: Im schlimmsten Fall, so wird es.
00:12:21: Mhm im schlimmsten fall okay aber da kommt damit zurecht
00:12:26: total.
00:12:26: das ist tatsächlich heute immer noch so dass er hat sich willkommen.
00:12:29: naja gleich zu.
00:12:30: also was nicht vielleicht verändert hat was besser geworden ist
00:12:34: ja
00:12:35: aber für dich war alkohol halt zum großes thema.
00:12:39: könntest du menschen sehen wenn sie sich im fernsehen übergeben?
00:12:43: nein gar nicht.
00:12:44: Ich hab sofort weggeschaltet oder die Stummtaste gedrückt, oder meine Augen und meine Ohren zugehalten.
00:12:52: Das waren Dinge, die überhaupt nicht gegangen sind.
00:12:57: Bei Thion?
00:12:58: Ritzigerweise war das okay!
00:13:00: Okay... Ja es sind keine Menschen, ne?
00:13:03: Ja genau ich hatte sechzehn Jahre lang ein Hund.
00:13:08: Und wenn's dem nicht gut ging da war das überhaupt gar kein Thema.
00:13:13: nur bei Menschen
00:13:14: Ja.
00:13:16: Wie ist das für dich so?
00:13:19: Flugzeug, Fliegen?
00:13:21: Einfach mal so ein bisschen rundum gucken wie ist es für dich gewesen und wie ist das... ja.
00:13:27: Also das war unterm Strich tatsächlich der Grund warum ich gesagt habe Ich brauche jetzt Hilfe Und ich muss mir Hilfe suchen.
00:13:38: Ich hatte einen ziemlich großen Traum und das war zu Weihnachten nach New York reisen Und für mich war es aber unvorstellbar in einem Flugzeug zu gehen und dort eine Langstrecke zu fliegen mit vielen Menschen auf einen Haufen, wo ich nicht gehen kann.
00:13:58: Wo ich nicht weglaufen kann sondern das aushalten muss.
00:14:04: Der Wunsch danach war aber tatsächlich so stark dass ich wusste ich brauche irgendwas.
00:14:11: Ich brauch Methoden um das zu schaffen.
00:14:15: Und das war letztendlich der ausschlaggebende Punkt, dass ich gesagt habe okay jetzt muss sich was machen weil so kann es nicht weitergehen.
00:14:22: Weil du diese Flugreise machen wolltest?
00:14:24: Weil du im Leben bist?
00:14:25: Du hast dich trotz dieses Jobs, muss man ja immer noch mal wieder sagen Kindergarten viele viele Kinder Kita-Leitung viel Verantwortung.
00:14:34: also das hast du alles geschafft.
00:14:36: Ja
00:14:37: aber die Flugreisen da hast du gesagt jetzt ist aber Schluss damit oder
00:14:41: Tatsächlich so ungefähr ist es gewesen.
00:14:45: Man muss aber auch ganz klar sagen, dass ich gemerkt habe nach der Corona-Pandemie ist es deutlich schlimmer gewesen.
00:14:54: Ich hab immer versucht mich in Situationen und auch in meinem Privatleben zu begeben, indem es natürlich Risiken für mich gab das sich da jemand erbrechen könnte und habe aber so einen starken Willen gehabt, dass ich gesagt hab, ich möchte mir das jetzt davon nicht versauen lassen.
00:15:13: Ich gehe da jetzt trotzdem hin.
00:15:15: War dir denn bewusst oder die Angst schon größer ist als normal?
00:15:20: War dir das bewusst?
00:15:21: Wo kannte du den Namen?
00:15:22: Ja okay!
00:15:23: Ich kannte den Namen nicht, aber es war mir durchaus bewusst, dass irgendwie anders ist als beandern.
00:15:32: Und dass man das eigentlich behandeln sollte?
00:15:34: Ja auf jeden Fall.
00:15:36: Warum hast du es nicht gemacht?
00:15:37: Das ist eine gute Frage.
00:15:38: Ich glaube, weil ich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt und mit den Techniken das so umgehen, ja immer ganz gut
00:15:47: gefahren bin.
00:15:47: Vermeidung, also durchdrehen, drumherum schlängeln.
00:15:50: Richtig
00:15:51: absolut!
00:15:53: Ich habe Wege gefunden dass sich an Dingen teilnehmen konnte Und dann trotzdem nichts mitbekommen habe, weil ich früher nach Hause gegangen bin als alle anderen.
00:16:02: Weil ich mich in andere Ecken verkrochen hab wenn irgendwas war und ich natürlich auch Freunde hatte den ich gesagt hat boah Ich kann das nicht gut.
00:16:14: und die mich dann schon weggezogen haben und gesagt haben kommen wir gehen mal in eine andere Richtung weil die was gesehen haben Was ich vielleicht noch gar nicht gesehen habe.
00:16:22: Also viele Menschen drumherum, die auch ein bisschen ja auch dann dazu beigetragen
00:16:26: haben.
00:16:26: Total!
00:16:27: Dass die Vermeidung für dich ganz gut funktioniert hat?
00:16:30: Total, genau so war es.
00:16:33: und nach der Corona-Pandemie war ich dann wieder oder war ich das erste Mal wieder mit Freunden unterwegs.
00:16:42: Das hat ja
00:16:42: auch lange gedauert.
00:16:43: Genau, genau.
00:16:45: und da habe ich dann mitten auf der Tanzfläche eine totale Panikattacke bekommen und hab meinen Mann musste mich dann raus tragen ins Auto setzen und mich nach Hause fahren.
00:17:00: So dramatisch war das?
00:17:02: Ja!
00:17:03: Und da habe Viel Glück, nicht mehr weiterkommen.
00:17:12: Jetzt brauche ich Hilfe vor allem in Anbetracht dessen, dass sich in einem Jahr eine Langstrecke vor mir habe.
00:17:20: Die du gerne machen wolltest nachher auch?
00:17:21: Die ich gerne machen wollte!
00:17:23: Genau
00:17:25: und gemacht
00:17:25: habe im Übrigen.
00:17:26: Ja!
00:17:28: Wir wollen das eigentlich nicht vorwegnemmen, aber wunderbar genau ja alles gut.
00:17:32: wir freuen uns ja, dass das alles geklappt hat.
00:17:35: absolut
00:17:36: Ja Marina, du hättest ja die Möglichkeit gehabt.
00:17:38: Klar Düsseldorf ist weit weg aber du hattest ja auch die Möglichkeit geabt eins zu eins online mit mir zu arbeiten.
00:17:43: das geht natürlich auch.
00:17:45: oder halt diesen Online-Hybrid Kurs also wo du völlig unabhängig bist.
00:17:52: dieser sechswöchige Immuniskurs und der heißt Immunes übrigens weil er heißt Immetophobie muss nicht sein.
00:17:58: Genau Magst du ein bisschen was erzählen?
00:18:01: Die unsere Zuhörer etwas mitnehmen wie das so war
00:18:04: Ja klar.
00:18:05: Also es ist natürlich so, dass man sich dort anmeldet nachdem er mit dir einen Vorgespräch hatte und dann...
00:18:13: Erst mal landest du bei der Vera also als allererstes.
00:18:17: unsere liebe Vera.
00:18:19: Das stimmt!
00:18:21: Viele Grüße an der Stelle.
00:18:23: Da wird sie sich freuen ja.
00:18:25: Genau erst landet man bei Vera richtig Und erzählt schon mal ein bisschen kurz im Vorfeld, was das Problemchen sein könnte und macht ja dann einen Termin zum Vorgespräch mit dir aus Martina.
00:18:39: Das haben wir dann gehabt und haben uns dann zusammen dafür entschieden, dass ich den Immuniskurs mache.
00:18:46: Tatsächlich ist es so, dass man eine freie Zeiteinteilung hat, wann man welche Bereiche ... welche Bereiche bearbeitet und jede Woche hat man dann sozusagen ein Gespräch mit dir, wo man die Sachen noch mal bespricht.
00:19:05: Wo man nochmal Fragen stellen kann, die man auch jederzeit stellen kann wenn irgendwas unklar ist.
00:19:11: Genau!
00:19:12: Und das habe ich dann so gemacht.
00:19:15: Das ist tatsächlich etwas... was für mich ganz wichtig war, nämlich auch eine freie Zeitanteilung zu haben und immer wieder auf die einzelnen Bausteine zurückzugehen.
00:19:30: Das hat mir total viel geholfen.
00:19:32: wenn eine Sache noch nicht so richtig klar war oder ich irgendwie unsicher dahingehend war dann konnte ich sie mir immer von vorne angucken und immer nochmal bearbeiten.
00:19:47: Ja, also ganz kurz.
00:19:48: Es sind halt sechs Wochen und es sind sechs Bausteine.
00:19:51: Also es wird wöchentlich werden.
00:19:53: Übungen Aufklärungsarbeit aber viele viele übungen hat freigeschaltet.
00:19:58: Man kann das mit dem Handy beim Smartphone.
00:20:01: Handy ist ja smartphone Ich rede jetzt auch gerade Quatsch macht nichts Lundbuch oder PC hören Hören uns sich auch anschauen Und dass ist da wirklich das Gute Das erzähle ich auch immer Dass man eine Übung die man sonst in der Praxis mit mir zusammenmacht Mit mir oder Sarah Die sind ja da alle drin.
00:20:18: Und ich sage immer, mit gleichbleibender Freundlichkeit kann man einfach auf Repeat drücken und ich erkläre oder mache die Übung halt nochmal mit dir!
00:20:26: Das ist wirklich ein großer Vorteil im Gegensatz zu eins zu eins weil dann musst du dir das merken und dann zu Hause wiederholen und so hast du es echt in der Kiste drin und bleibt ja auch ein halbes Jahr offen.
00:20:36: also man kann wirklich viel üben und viele Dinge sind halt lange Jahre konditioniert.
00:20:42: was wir bearbeiten ist halt auch eine Konditionierung.
00:20:45: Die kann man damit sehr gut lösen, das stimmt.
00:20:48: Genau.
00:20:49: also du hast auf jeden Fall diese Kurs gemacht und ja bin ich auch ganz happy, wir haben uns auch immer gerne... Das sind mit ihm die, es sind ja überwiegend Frauen aber wir haben ja auch manchmal einen Mann dabei, der hat das in Folge gehört, wachsen einen dann so ans Herz in den sechs Wochen und dann sitzt sie wieder weg.
00:21:07: Aber
00:21:09: manchmal sitzen Sie dann auch mit dir im Podcast?
00:21:15: Weiß ich gar nicht.
00:21:16: Sind wir schon so weit?
00:21:16: Magst du was zu erzählen, was für Veränderungen im Alltag bemerkt hast oder merken konntest durch dir?
00:21:24: Ja.
00:21:25: Also es ist tatsächlich... Es ist so viel leichter geworden mein Alltag.
00:21:32: Das fängt bei den vermeintlich kleinen Dingen an dass sich dem Fernseher nicht mehr stumm schalte oder weggucken muss wenn sich jemand übergibt Ich nicht mehr bei jedem Husten von anderen Menschen aufschrecke.
00:21:47: Oder bei dem Kleinsten, ich habe irgendwie Bauchschmerzen oder mir geht's nicht so gut in Panikverfallern.
00:21:56: Was die Kinder gerade
00:21:56: wahrscheinlich oft hört?
00:21:58: Weil Kinder reagieren ja über den Bauch ne?
00:22:01: Absolut.
00:22:02: also ich hab Bauchsschmerzen war schon relativ häufig Thema Obwohl es nicht um eine Magen-Darm-Erkrankung oder irgendwas anderes ging.
00:22:15: Und man muss tatsächlich dazu sagen, ich weiß gar nicht ob ich das so erzählen kann aber die statistischen Anrufe bei Eltern dass sie bitte abholen müssen weil ihr Kind Bauchschmerzen haben sind ziemlich weit nach unten gegangen.
00:22:28: Bei euch?
00:22:31: Ihr ruft die Alter weniger an weil...
00:22:34: Weil ich das nicht mehr tue sozusagen also weil ich Jetzt sagen kann, okay du hast Bauchschmerzen.
00:22:41: Wir gucken uns das jetzt erst mal ein bisschen
00:22:43: an
00:22:44: und dann rufen wir Mama an wenn es nicht besser wird oder Papa Und das war halt vorher nicht der Fall.
00:22:50: jemand hat zu mir gesagt ich habe Bauch schmerzen und ich konnte es nicht aushalten und hab sofort dieses Kind auch oft abholen lassen.
00:23:00: Und diese Unsicherheit, die gibt es so an das Kind ja weiter.
00:23:03: Das muss man auch mal das Kind denken.
00:23:04: Ich bin wirklich krank oder ich habe was und jetzt wunderbar finde ich ganz toll bei was du dem Kind jetzt vermittelt.
00:23:12: Sicherheit?
00:23:13: Ich bin für dich da wenn was ist.
00:23:15: Da können wir noch einmal an Papa rufen auf jeden Fall an aber ich bin für Dich da und ich kann Dich halten mit dem was da gerade ist.
00:23:23: Also das ist natürlich gerade in meinem Job auch super viel wert.
00:23:28: Das ist für mich schon ein riesen Fortschritt gewesen.
00:23:32: und ja, es sind wie gesagt so viele Kleinigkeiten die bei mir...die mir nichts mehr ausmachen.
00:23:41: also auch wenn jemand verhältnismäßig betrunken an mir vorbeiläuft macht das nichts mehr mit mir.
00:23:50: Es ist nicht so als wäre mir das ganz egal das muss ich auch zugeben.
00:23:55: aber Ich kann es hinnehmen, das ist okay.
00:23:59: Ist nicht mehr der Schreck, der dich...
00:24:00: Nein!
00:24:01: ...der da durchschießt oder nicht?
00:24:04: Genau.
00:24:05: Also natürlich ich arbeite auch heute noch an mir.
00:24:10: Das ist einfach so.
00:24:12: genau das was du vorhin gesagt hast.
00:24:14: Der Kopf ist jahrelang konditioniert worden und ich bin immer noch dabei gewisse Themen mit mir zu erarbeiten Und zu sagen, okay.
00:24:27: Das machen wir nächstes Mal.
00:24:29: Wir üben das noch mal so.
00:24:30: Wir machen dies nochmal so um sozusagen dann irgendwann nochmal vielleicht in der Diskothek noch weniger Probleme zu haben oder sowas.
00:24:40: Aber du gehst
00:24:41: Genau
00:24:42: und hast Spaß und Freude.
00:24:43: ja
00:24:44: Ja Richtig Vor allem
00:24:45: müsste geflogen.
00:24:46: Vielleicht magst Du das mal erzählen?
00:24:47: Wann war denn das und wie ist das gelaufen?
00:24:51: Also die Therapie Oder den Kurs, den habe ich nach sechs Wochen abgeschlossen.
00:24:59: Und in dem Jahr bin ich dann Ende Dezember oder Anfang Dezmber... ...nach New Yorker-Floor
00:25:05: Christmas Shopping!
00:25:07: Christmas Shoppings richtig?
00:25:09: Weihnachtsbaum anschauen.
00:25:12: und
00:25:13: ich muss auch gestehen dass die Tage davor schon schwierig waren für mich.
00:25:19: Ich auch schon Ängste hatte,
00:25:22: definitiv.
00:25:24: Aber an dem Tag, an dem wir geflogen sind war es wie weggeblasen.
00:25:31: Da war gar nichts mehr.
00:25:33: also man muss sich das vorstellen.
00:25:35: ich bin der Forschung geflungen nur keine Langstrecken und auch immer mit Baldrian um das irgendwie auszuhalten.
00:25:44: Und es ist für mich nicht vorstellbar gewesen aus meinem Sitz aufzustehen meine Jacke über den Kopf gezogen, ich habe gezittert wie Espenlaub.
00:25:55: Ich konnte nichts im Flugzeug bis ich gelandet
00:25:58: bin.".
00:25:58: Aber das ist sehr nett und sehr wertvoll dass du diese Erfahrung hier mit uns teilst, weil man kann sich ja nicht immer unbedingt vorstellen Wie schlimm ist es denn für jemanden?
00:26:09: Ja wenn du sagst ich hab Angst aber wenn du zitterst da oder hast gesessen Mütze oder körpern korb und gezittert wie Espenlaub, dann hat jeder jetzt ein Bild.
00:26:18: Wie schrecklich das war!
00:26:20: Das war fürchterlich.
00:26:22: also es war wirklich fürchterlig für mich und da war's dann so bei diesem Langstreckenflug.
00:26:28: ich bin aufgestanden Ich bin durch die Gänge gelaufen.
00:26:32: Ich bin auf die Toilette gegangen.
00:26:34: Das war auch schon unvorstellbar vorher weil auf der Toiletten passieren auch Dinge.
00:26:41: Das war einfach ein absoluter Befreiungsschlag für mich und das Pregnste an der ganzen Sache war, dass das was ich mir als Allerschlimmstes ausgemalt habe auch eingetreten ist.
00:26:59: Zwei Reihen vor mir Und es nichts passiert Verspürt.
00:27:13: Also hast du das zur Kenntnis genommen, gesehen?
00:27:16: Ja.
00:27:16: Das ist gesehen zwei Reihen vor dir.
00:27:17: Gesehen habe ich's.
00:27:20: Genau und das war für mich wirklich also... Chapeau!
00:27:25: Das hat mir ganz viel... Das ist ein
00:27:27: Glückwunsch Mensch, das muss man ja echt feiern nochmal.
00:27:29: Ja toll.
00:27:30: Ja, das hab' ich gefeiert.
00:27:35: Ja es geht also bei mir immer ganz tolle Geschichten da wir feiern wenn man vor sich jemanden hat in den Flugzeug gut überstanden hat.
00:27:43: und das ist echt, ja.
00:27:45: Das gibt's nur bei E-Metaphobiek.
00:27:47: Auf jeden Fall!
00:27:49: Auf jeden fall.
00:27:50: Ja großartig.
00:27:52: Und du hast es gefeiert?
00:27:53: Das ist schön.
00:27:55: Total.
00:27:55: also ich muss sagen neben der Tatsache dass ich jetzt wirklich in New York stehe habe ich glaube ich vom Flughafen bis nach Manhattan rein die ganze Zeit nur zu meinem Mann gesagt kannst du dir vorstellen was ich gerade geschafft habe Und dass der selbst irgendwann gesagt hat, ja ich weiß.
00:28:18: Du hast es geschafft!
00:28:19: Also das war richtig groß für mich tatsächlich.
00:28:23: Ist ja auch richtig, richtig toll.
00:28:25: Hast du, also ich sag mal Atemtrainer Kloppübungen so mitgenommen im Kopf und auch in echt oder?
00:28:32: Ja, also Ich hab den Atemtaktor.
00:28:35: Den habe ich tatsächlich sogar zweimal einmal Für meine Arbeitshandtasche immer Und einmal für meine Handtasche, die ich wechsle und im privaten Bereich nutze sozusagen.
00:28:49: Weil der mit Abstand das beste Gadget für mich ist was es so gibt.
00:28:56: Also liebe Grüße in die Schweiz oder zur Schweiz hin.
00:29:00: ja wir sprechen hier über euer Produkt Das ist der PNIMO Atemtrainer, habe ich jetzt gelernt.
00:29:06: Ich sage immer Atem-Takter aber es ist ein Atem Trainer und wir schreiben das unten auch in die Show Notes rein.
00:29:11: Ich bin da ein sehr großer Fan von und es gibt viele Patienten, die nach Südafrika geflogen sind.
00:29:18: Du bist noch nach New York damit geflogend und Atem macht halt.
00:29:22: was mit unserem Nervensystem und das ist so wichtig und eines der ersten Dinge, auch mit mir oder bei jemand anderem lernen dürfte, nämlich euer Nervensystem über euren Art zu regulieren.
00:29:35: Und da hilft halt dieses kleine Gerätchen einfach.
00:29:38: Das ist einfach super
00:29:40: ja!
00:29:40: Ja absolut
00:29:40: toll.
00:29:41: also kleiner Werbeblock für Pneumoli-Freunds.
00:29:44: Jedes Gerät hilft.
00:29:45: das ist ein Startup die sind ja gar nicht so groß und ja genau
00:29:50: okay.
00:29:50: Ja den habe ich immer und überall dabei.
00:29:52: Sehst du tatsächlich?
00:29:56: Genau, dann habe ich mir angewöhnt gerade in stressigen Situationen oder Situation wo ich nervös werde mit den Fingern auf meine Oberschenkel zu klopfen.
00:30:09: Oder auf den Tisch zu klopf'n um einfach diese Anspannung die dann herrscht loszuwerden.
00:30:16: und das bringt mir tatsächlich auch ganz viel.
00:30:19: Das mache ich relativ häufig wenn ich merke okay... eine Situation, mit der ich gerade nicht so gut umgehen kann.
00:30:28: Dann mache ich das und es hilft
00:30:31: sehr.".
00:30:32: Das sind auch alles viele kleine Übungen von der Marina grade im Moment spricht – von denen Marina im Moment grad spricht – die sind auch in dem Buch drin, die sind für Kinder aufgeschrieben und die sind häufig auch im Bonus-Track.
00:30:43: am Ende der Folge gibt's ja immer ein Bonus-Track, den gibts natürlich heute auch.
00:30:47: Genau!
00:30:48: Und da sind halt häufig diese kleinen, Alltagshilfen, die uns da so gut unterstützen.
00:30:55: Wenn die Basis stimmt also wenn man mit der Basis gut aufgeräumt hat ja Was würdest du denn wenn du heute so zurück guckst deinem früheren ich sagen wollen?
00:31:07: Such dir früher Hilfe Auf jeden Fall.
00:31:13: Das ist etwas das hätte ich schon früher angehen müssen weil es mir mein Leben natürlich erleichtert.
00:31:21: jetzt Ja.
00:31:23: Und das ist auf jeden Fall auch trotzdem viel Arbeit, also es ist nicht so.
00:31:30: natürlich denkt man macht ein Kurs, man macht irgendwie egal ob's online oder nicht.
00:31:37: online ist eine Therapie und danach ist es schon weg.
00:31:41: Es ist Arbeit
00:31:43: ja
00:31:44: und dass würde ich mir selber noch mal sagen und erwarte nicht, dass es sofort weg ist.
00:31:52: Ja wir können leider alle nicht zaubern.
00:31:54: Viele denken, da gehe ich einmal zur Hypnose und zack!
00:31:57: Dann ist das weg.
00:31:58: aber so funktioniert sich... Das kann mal sein, dass man bei einer Spinnenphobie... Das ist halt einfacher muss man wirklich sagen.
00:32:05: Meine Emitophobie ist ein Baustein der auch wichtig ist.
00:32:09: Vieles ist Konditionierung und je nachdem, wie lange man sich da in eine Richtung konditioniert hat.
00:32:14: Ist es halt so wichtig dagegen zu arbeiten?
00:32:16: Die Konventionierung aufzulösen was anderes dafür zu setzen ja.
00:32:20: Nein das ist aber ein guter Hinweis.
00:32:21: also vielen Dank dass du das auch so sagst weil ich bin immer sehr dafür sehr offen und ehrlich hier Ja auch das an die anderen Zuhörer weiterzugeben.
00:32:31: Was würdest Du denn jemandem sagen der noch so mitten in der Angst steckt
00:32:34: bleibt dran?
00:32:36: Also auch das Ist eine ganz wichtige Sache.
00:32:39: Ich war auch schon sehr, sehr oft sehr, sauer auf mich weil die Dinge dann nicht so funktioniert haben gerade am Anfang des Kurses wo man ja dann denkt So ich weiß jetzt wie es geht Jetzt ist super!
00:32:58: Das ist aber nicht immer der Fall und Ich habe so aufgedacht, man das kann doch nicht sein.
00:33:04: Da bin ich jetzt blöd.
00:33:06: Warum funktioniert es denn gerade nicht?
00:33:09: Aber das hat einfach was damit zu tun dass man selber einfach noch nicht soweit ist und die Dinge erstmal in sich aufnehmen muss und verinnerlichen muss bis man sie auch wirklich anwenden kann.
00:33:22: Also so ein Atemtaktor hab' ich in der Hand Tasche immer.
00:33:26: aber jetzt die letzten eineinhalb Jahre zwei Jahre denke ich daran, mir den so vorzunehmen.
00:33:33: Das habe ich am Anfang nicht.
00:33:35: Ja, ja man muss es auch
00:33:39: erst mal lernen und dann einfach dranbleiben und weitermachen und nicht so sauer auf sich sein weil das bringt nichts und es wird gut.
00:33:51: Das weiß ich!
00:33:53: Ja, das ist auch was, wo ich häufig sage dranbleiben.
00:33:56: Nicht den Mut verlieren und auch geduldig und liebevoll mit sich zu sein.
00:34:01: Liebevoll anzuschauen und sagen Mensch... Weil vielfach haben ja Leute den Blick auf dem, was nicht funktioniert und sehen gar nicht, ach guck mal!
00:34:08: Du kennst aber schon das und das und dass, ne?
00:34:11: Das erlebe ich ja auch oft.
00:34:12: Ich habe ja viele Kinder mittlerweile leider, die daran erkennen.
00:34:16: Ist ganz schlimm.
00:34:17: Aber häufig auch von hematophobischen Müttern.
00:34:21: Ja, dann in irgendeiner Form auch an die Kinder weitergeben.
00:34:23: Wo dann die Eltern so ungeduldig sind?
00:34:25: Weil sie sagen jetzt war das Kind schon dreimal da oder viermal da.
00:34:27: jetzt muss es doch und das sage ich immer so.
00:34:30: Ja geben machen Sie einen Druck raus ja nehmen den Druck raus lasst dem Kind die Zeit und dann wird das schon.
00:34:36: Da sind wir guter Dinge ja.
00:34:38: Ja absolut.
00:34:39: Ach liebe Marina was ist mir nett Marina und Martina.
00:34:44: Also ich danke dir so sehr!
00:34:47: dass du deine Geschichte so mit uns geteilt hast.
00:34:49: Und ich glaube, dass du wirklich ganz vielen Menschen auch echt Mut machst und gerade denen die vielleicht im Moment noch denken, das sich nichts verändern kann.
00:34:57: Ich glaube, mit deiner Ehrlichkeit und dieser Offenheit hast du genau gezeigt – das Gegenteil ist echt möglich!
00:35:04: Ja, ich danke dir für die Einladung.
00:35:05: es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
00:35:08: Ja, es hat es mir auch.
00:35:09: Vielen, vielen Dank.
00:35:10: und ja dann ist fast alles gesagt und alle, die hier jetzt noch dran sind, die können sich dann gleich Ein Bonus-Track anhören, nämlich eine kleine Kopfkopf.
00:35:20: Nein!
00:35:20: Nicht ne Kopfübung, nämlich genau eine Klopfunfingerübung zur Fokussierung der Aufmerksamkeit.
00:35:26: Das kennst du bestimmt auch Marina?
00:35:27: Auf jeden Fall.
00:35:28: Ja... Also vielen, vielen Dank.
00:35:33: Danke schön alles, alles Liebe und alles Gute und alle die dran bleiben wollen hören dann noch den Bonus Track.
00:35:39: Bis dahin Tschüss Marina, danke dir.
00:35:41: Danke, tschüss!
00:35:45: Eine kleine Klopf- und Fingerübung zur Aufmerksamkeitsfokussierung.
00:35:52: Und zum Abschluss dieser Folge mit Marina möchte ich dir noch eine kleine Übung mitgeben, ganz einfach und ganz unauffällig!
00:36:00: So ein bisschen hat Marina jetzt am Schluss davon gesprochen dass sie so in ihren Arbeitsalltag so unauffählige kleine Übungen integriert hat und so eine möchte ich euch mit geben.
00:36:10: und gleichzeitig ist die halt sehr wirkungsvoll.
00:36:13: Du kannst sie überall machen im Alltag unter Menschen, im Auto oder einfach jetzt während du zuhörst.
00:36:21: Es ist eine kleine Klopf- und Fingerübung die deinem Nervensystem hilft wieder in die Gegenwart zurückzufinden – raus aus dem Gedankenkarussell hinein in einen Moment von Klarheit!
00:36:34: Und wenn Du magst dann legt ganz sanft Deine Aufmerksamkeit in Deine Hände.
00:36:40: Vielleicht spürst Du schon?
00:36:42: Die Temperatur deiner Finger... ...die Berührung… Ganz leicht, ganz fein.
00:36:51: Und jetzt beginne damit mit deinem Daumen nacheinander jeden Finger deiner Hand zu berühren – ganz ruhig, ganz bewusst!
00:37:05: Also Daumen zeige Finger, Mittelfinger, Ringfinger kleiner Finger und wieder von vorne Zeige Finger mittelfinger ringfinger Kleiner Finger.
00:37:21: Du musst dabei nichts leisten, es gibt kein richtig oder falsch!
00:37:27: Nur diese Bewegung und deine Aufmerksamkeit.
00:37:32: Und während du das machst kannst du innerlich ganz leise mit Zählen... ...oder die Finger benennen wie ich das eben gemacht habe oder einfach zählen.
00:37:41: Eins zwei drei vier oder du benennst in Gedanken Dinge, die du gerade wahrnehmen kannst.
00:37:53: Zum Beispiel ich höre... Ich spüre... Ich sehe und während deine Finger sich bewegen passiert etwas ganz Entscheidendes.
00:38:05: Dein System bekommt ein Signal Ein Signal von Rhythmus Von Struktur Von Sicherheit.
00:38:15: Deine Gedanken dürfen langsamer werden Dein Körper darf nachkommen.
00:38:22: Wenn du merkst, dass dein Kopf wieder lauter wird, geh einfach zurück zu deinen Fingern – zu diesem kleinen ruhigen Rhythmus!
00:38:33: Vielleicht stellst du dir dabei vor das jeder Kontakt deiner Finger dich ein Stück mehr zurückbringt?
00:38:41: Zu dir in diesen Moment… In einem Gefühl von «Ich bin da».
00:38:49: Und genau das ist der Schlüssel.
00:38:52: Nicht gegen die Gedanken kämpfen, sondern deine Aufmerksamkeit sanft in eine neue Richtung geben!
00:39:00: Du kannst diese Übung jederzeit nutzen – ganz unauffällig, still für dich.
00:39:09: und manchmal sind es genau diese kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.
00:39:16: Alles Liebe alles Gute.
00:39:17: ich freue mich über jedes Feedback.
00:39:20: Ach ja, und wenn du magst folgen wir doch auch auf Instagram.
00:39:23: Da gibt es nämlich diese kleinen Tipps auch ganz oft von mir.
00:39:27: einfach so!
00:39:28: Vielen lieben Dank.
00:39:29: bis dahin alles Gute für dich, tschüss deine Martina!
00:39:51: Ebenso würden wir uns sehr darüber freuen, wer du den Podcast abonnierst und eine kurze Bewertung hinterlässt.
00:39:57: Danke und bis bald!
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